interaktiv

100 erste Tage an der Uni

Klischeestudent

Autor:
Katha

Rubrik:
studium

17.08.2016

Vor kurzem fand die Summer University (SU) statt, von deren Verlauf ich schon in meinem letzten Blogeintrag erzählt habe. Als Mitorganisatorin war ich fast jeden Tag eingespannt und sorgte unter anderem dafür, dass das Abendprogramm reibungslos ablief. Dadurch, dass ich auch für einige Programmpunkte außerhalb Aachens zuständig war, war ich gefühlt durchgehend auf Achse. Meine Vorlesungszeiten nahm ich nur noch als flexiblen Richtwert wahr. Ich muss zugeben, dass ich mehrmals pro Veranstaltung das ein oder andere Auge schloss.
Zumindest nach meinem Ermessen hatte ich aber auch jeden Grund dazu. Eine SU ist schon als Teilnehmer eine ernst zu nehmende Veranstaltung. Für das Orga-Team ist der Spaßfaktor zwar genauso hoch, kostet aber auch deutlich mehr Nerven. Insbesondere, wenn man gerade nicht vor Ort ist, aber über Telefon darüber informiert wird, dass zwei Teilnehmer in einem nicht definierbaren Radius abhandengekommen sind oder wenn man tonnenweise an Grillfleisch kauft und beim Einräumen dann bemerkt, dass der Kühlschrank kaputt ist. Aber zum Glück ließ sich meistens alles schnell klären. Für das Grillfleisch gaben am Ende sogar zwei Kühlschränke ihr Bestes – es gibt eben wenig, was sich nicht mit einem Verein wie AEGEE und so vielen freiwilligen Helfern regeln ließe.
Zu meiner großen Erleichterung hatten wir über die gesamten zwei Wochen also eher mit unserem persönlichen Schlafdefizit, als mit den vergleichsweise kleinen Katastrophen im Ablauf zu kämpfen.

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