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100 erste Tage an der Uni

Arbeit macht Spaß

Nach der ersten Woche in der Bankfiliale habe ich mich schon sehr gut eingelebt und die Arbeit macht noch mehr Spaß als vermutet. Bisher durfte ich Termine mit Kunden vereinbaren, Berater bei Kundengesprächen begleiten und ein bisschen für meine zukünftigen Seminare lernen. Besonders gut gefiel es mir, meine Kollegen in Beratungsgespräche zu begleiten, da ich mir auf diese Weise einige nützliche Dinge abschauen konnte, um später meine eigenen Kunden besser beraten zu können. Was mir daran vor allem gefällt, sind die individuellen Ansprüche mit denen die Kunden kommen und für die man dann Lösungen finden muss. Deshalb freue ich mich auch sehr darauf, mir nächste Woche einen besseren Eindruck vom Kundenschalter machen zu können.
Meine Zeit in der Filiale ist jedoch unterbrochen von Seminaren und Trainings. Das erste findet schon bald in Köln statt, das Hotel ist schon gebucht. Ich kann es kaum erwarten!

Autor: Philipp  |  Rubrik: studium  |  Aug 30, 2016
Autor: Philipp
Rubrik: studium
Aug 30, 2016

100 erste Tage an der Uni

Modernes Prüfsystem

Das Mechanik-Institut hat sich für die Klausuren etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Man hat sich überlegt, dass es doch viel einfacher wäre, wenn man die Klausuren von Computern korrigieren lassen würde. Dafür wurde extra ein kompliziertes neues Prüfsystem entwickelt. So können sich die Mitarbeiter des Instituts ganz entspannt zurücklehnen, während eine Software für sie die Klausuren korrigiert. Und auch die Studierenden müssen in der Klausur nur noch einen Wert in ein dafür vorgesehenes Feld am Computer eintippen und nicht einmal mehr einen Taschenrechner mit zur Klausur nehmen, da sie den vorinstallierten Taschenrechner am Computer benutzen dürfen. Das klingt toll, das klingt modern, dieses neue System!
Ist es auch – so lange man als Studierender dazu in der Lage ist, ein Gleichungssystem mit neun Unbekannten garantiert fehlerfrei zu lösen und das Ergebnis, bestehend aus etwa zwölf Variablen, sicher und schnell in einen völlig ungeeigneten Taschenrechner einzutippen. Ansonsten gibt es leider null Punkte – und man hat etwa 25 Prozent seiner Zeit auf diese Aufgabe verschwendet. Aber solange die Studierenden keine Fehler machen, ist das Prüfsystem wirklich ein Traum.
Blöderweise kann ich das besagte Gleichungssystem häufig nicht fehlerfrei lösen. Ich gehöre eher zu der Kategorie, die garantiert irgendwo einen Vorzeichendreher reinbringen oder aus Zeitdruck ein Komma falsch abschreiben. So kann die Aufgabe aus mechanischer Sicht völlig richtig gelöst worden sein – und trotzdem mit null Punkten bewertet werden. Ich bin also schon sehr auf diese moderne Prüfung gespannt.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  Aug 29, 2016
Autor: Katha
Rubrik: studium
Aug 29, 2016

100 erste Tage an der Uni

Start der Sommerschule in Prag

Eine Woche bin ich nun schon wieder in Prag und genieße es sehr: Endlich kann ich wieder über die Karlsbrücke laufen, in der Metro sitzen und in meiner Stammkneipe ein Bier trinken.
Die Sommerschule slawischer Studien hat begonnen – und es gibt ein straffes Programm. Den Einstufungstest habe ich überraschend gut abgeschlossen, weshalb ich nun im höchstmöglichen Level bin. Das bedeutet täglich zweimal eine Dreiviertelstunde Sprachkurs für das Level B2+, eine Stunde Seminar und eine Vorlesung. Jeden Tag kann man aus zwei Vorlesungen wählen. Dadurch habe ich nun schon viel Neues über Themen aus Politik und Kultur in Tschechien gelernt, wenn es mir auch oft schwerfällt, den tschechischen Vorlesungen zu folgen. Wie früher in der Schule heißt es nach dem Unterricht: Hausaufgaben machen.
Zudem gibt es immer ein reiches Nachmittags- und Abendprogramm, zum Beispiel Sing- und Filmabende oder wir besuchen aktuelle Ausstellungen in den zahlreichen Museen.
Das Beste an der Sommerschule ist aber ihre Internationalität. Wir sind 142 Teilnehmer von allen Kontinenten der Welt. Ich teile mir mein Zimmer im Studentenwohnheim mit einem Ungarn. Gleich nebenan wohnt ein US-Amerikaner. Am Mittagstisch sitzt man mit Finnen und Franzosen an einem Tisch, im Sprachkurs neben Ägyptern, Ukrainern, Japanern, Polen, Israeilis und Lichtensteinern.

Autor: Ferdinand  |  Rubrik: studium  |  Aug 22, 2016
Autor: Ferdinand
Rubrik: studium
Aug 22, 2016