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100 erste Tage an der Uni

Die Wohnungssuche: Eine moderne „Odyssee“

Als ich die Zulassung für das BWL-Studium an der Ludwig-Franzens-Universität in Innsbruck erhielt, freute ich mich riesig. Doch was bedeutet es, über 300 Kilometer weg und in ein anderes Land zu ziehen?
Die größte Hürde war zuerst einmal die Wohnungssuche. Aufgrund der Entfernung beschränkte sich meine Wohnungssuche zunächst auf diverse Internetseiten und Facebook-Gruppen. Das hat einige Vor-, aber auch Nachteile. Man hat zwar eine sehr große Auswahl an Wohnungen, doch meist sind die Angebote unsortiert und man verliert schnell den Überblick. Trotz der schwierigen Wohnungssituation, die viele Studierende wahrscheinlich bereits aus deutschen Universitätsstädten kennen, kommt es einem so vor, als würde man von einer „Wohnungsflut“ überrollt. Aber der Anschein trügt. Konkret blieben fast keine Angebote übrig, die ich mir leisten konnte.
Erst die Internetseite „WG-Gesucht“ brachte brauchbare Ergebnisse: Hier kann man mittels eines Filters angeben, welche Anzahl an Mitbewohnern und welche Zimmergröße man möchte oder wieviel Miete man maximal pro Monat ausgeben kann. Auch ist es sehr hilfreich, dass die Angebote nach Datum geordnet sind, denn es macht meist keinen Sinn, eine Anfrage zu versenden, wenn die Anzeige bereits einen Monat lang online ist, da man davon ausgehen kann, dass das Zimmer bereits vergeben ist.
Da ich zuerst keine Vorstellung hatte, welche WG-Größe ich bevorzuge, schrieb ich wahllos E-Mails und Facebook-Nachrichten und suchte einige Tage später in einem Besichtigungsmarathon jede WG, die mir geantwortet hatte. Nach einem Tag Fußmarsch kreuz und quer durch Innsbruck hatte ich acht WGs besichtigt, die unterschiedlicher nicht hätten sein können: Von einer chaotischen Jungs-WG bis hin zur reinen Zweck WG war alles dabei. Am Ende des Tages bekam ich einige Absagen, was mich ein wenig frustrierte. Aber ich wusste jetzt immerhin, dass ich nur in eine Zweier- oder Dreier-WG ziehen will.

Autor: Chris  |  Rubrik: studium  |  Sep 9, 2016
Autor: Chris
Rubrik: studium
Sep 9, 2016

100 erste Tage an der Uni

Unterwegs in Prag

Die Zeit vergeht rasend schnell und so ist meine zweite Woche in Prag auch schon wieder vorbei. Aber ich habe auch echt viel unternommen. Die erste Wochenendexkursion brachte mich in die malerische Stadt Loket, um die sich der Fluss Eger schlingt – von einer Felserhöhung ist all das wunderbar zu betrachten. Im Anschluss brachte uns der Bus nach Karlsbad, wo ich zwar schon einmal war, aber immer wieder gern das für meinen Geschmack fürchterlich schmeckende Heilwasser und die delikaten Oblaten probiere.
Am Tag darauf gab es zunächst ein Stück Automobilgeschichte zu begutachten. Im Skoda-Museum in Mladá Boleslav erfuhr ich viel über die Geschichte des Unternehmens. Interessant: Laurin und Klement gründeten es ursprünglich, weil sie mit der Qualität eines deutschen Fahrrads unzufrieden waren und beschlossen, es selber besser zu machen.
Im Anschluss daran ging es zu einer Wanderung ins Naturreservat Prachovské Skály. Es war wunderbar, wieder einmal ein neues Stück tschechischer Natur zu erkunden.
Vergangen Mittwoch gab es dann eine Exkursion nach Lidice. Zudem habe ich mit ein paar Freunden einen Ausflug nach Nymburk gemacht, die Burg Karlstejn erklommen und den Fluss Berounka durchwatet.
Bei all den Exkursionen konnte ich noch gar nicht so viel Neues in Prag entdecken. Doch ich nähere mich an. So bin ich zum Beispiel gerade dabei, die tschechische Fußballkultur kennenzulernen und besuche tolle Open-Air-Konzerte. Stück für Stück werde ich mir die Stadt also bestimmt erschließen.

Autor: Ferdinand  |  Rubrik: studium  |  Sep 2, 2016
Autor: Ferdinand
Rubrik: studium
Sep 2, 2016

100 erste Tage an der Uni

Arbeit macht Spaß

Nach der ersten Woche in der Bankfiliale habe ich mich schon sehr gut eingelebt und die Arbeit macht noch mehr Spaß als vermutet. Bisher durfte ich Termine mit Kunden vereinbaren, Berater bei Kundengesprächen begleiten und ein bisschen für meine zukünftigen Seminare lernen. Besonders gut gefiel es mir, meine Kollegen in Beratungsgespräche zu begleiten, da ich mir auf diese Weise einige nützliche Dinge abschauen konnte, um später meine eigenen Kunden besser beraten zu können. Was mir daran vor allem gefällt, sind die individuellen Ansprüche mit denen die Kunden kommen und für die man dann Lösungen finden muss. Deshalb freue ich mich auch sehr darauf, mir nächste Woche einen besseren Eindruck vom Kundenschalter machen zu können.
Meine Zeit in der Filiale ist jedoch unterbrochen von Seminaren und Trainings. Das erste findet schon bald in Köln statt, das Hotel ist schon gebucht. Ich kann es kaum erwarten!

Autor: Philipp  |  Rubrik: studium  |  Aug 30, 2016
Autor: Philipp
Rubrik: studium
Aug 30, 2016