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100 erste Tage an der Uni

Hin und Her

Kaum habe ich mich in meinem WG-Zimmer in Marburg richtig eingerichtet und die Stadt ein bisschen kennengelernt, musste ich schon wieder meine Tasche packen und mich in den Zug Richtung Heimat setzen. Grund dafür waren ein paar Termine und Verabredungen mit Freunden und ehemaligen Kollegen. Knapp eine Woche später ging es dann wieder zurück nach Marburg. Ich lernte endlich meine neue Mitbewohnerin kennen, die kurz nach mir eingezogen ist, und wurde zu einer WG-Party eingeladen, die ich nicht verpassen wollte. Außerdem musste ich mich dringend mit dem Marburger Busfahrplan vertraut machen, bevor das Semester startet. Für mich als Landei ist es nämlich eine komplett neue Erfahrung, dass mehrmals stündlich verschiedene Linienbusse fahren, was anfangs ganz schön verwirrend sein kann. Trotzdem dauerte mein Aufenthalt in Marburg wieder nur eine Woche, bevor ich erneut zurück zu meinen Eltern gefahren bin. Diesmal wegen des jährlichen Weinfestes in meinem Heimatort. Als Kontrastprogramm zu Marburg, wo ich bisher nur eine paar wenige Leute kenne, habe ich dort gefühlt alle meine Freunde und Bekannte getroffen.
Aktuell befinde ich mich wieder in Marburg. Das ganze Hin und Her in den vergangenen Wochen war ziemlich anstrengend. Ständig musste ich meine Tasche packen, fast so, als würde ich irgendwohin zu Besuch kommen. Es ist ein komisches Gefühl, an zwei Orten zu wohnen, aber nirgends richtig zu leben. Mein altes Zimmer im Haus meiner Eltern sieht nicht mehr richtig bewohnt aus, weil ich einige meiner Möbel sowie den Großteil meiner Sachen beim Umzug mitgenommen habe. Und mein WG-Zimmer in Marburg sowie die Stadt selbst sind mir noch nicht vertraut genug, um mich dort richtig zu Hause zu fühlen. Da das Semester nun angefangen hat, werde ich jetzt aber erst einmal in Marburg bleiben – und mich hoffentlich richtig einleben.

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  Oct 18, 2016
Autor: Franziska
Rubrik: studium
Oct 18, 2016

100 erste Tage an der Uni

Das Studium, ein neuer Lebensabschnitt?

Mit dem Studium beginnt für viele Studierende, wie auch für mich, ein neuer Lebensabschnitt. Die erste eigene Wohnung, eine neue WG oder ein Zimmer in einem Studentenheim bringen einiges an Verantwortung mit sich. Dies sind meist ganz einfache Sachen wie: „Ich muss mir jetzt selber das Essen kochen und putzen.“ Doch neben diesen Herausforderungen muss ein angehender Student auch seine soziale Kompetenz verbessern. Viele unterschätzen oftmals wie wichtig Kontakte sind. Denn mit Freunden lassen sich so einige der Herausforderungen viel leichter bewältigen. Man kann zum Beispiel gemeinsam lernen oder sich über Erfahrungen austauschen. Und weil sich nicht alles im Leben um das Studium und die Karriere drehen soll, ist es auch wichtig, etwas mit seinen Freunden zu unternehmen und auch mal den Unialltag hinter sich zu lassen.
Ich zum Beispiel habe in den vergangenen Tagen das Tutorium für Erstsemester der Fachschaft Sozialwissenschaften besucht. Hierbei handelt es sich um eine Einführung in das Wirtschaftswissenschaftsstudium an der Uni Innsbruck. Als erstes wird man von Tutoren in die organisatorischen Abläufe des Studiums eingewiesen und lernt, wie man einen Studienplan erstellt, wo die Mensa ist und welche Vorlesungen man besuchen muss. Anschließend werden einige Kennenlernspiele veranstaltet und am Abend macht man die Bars und Kneipen der Stadt mit seinen Kommilitonen unsicher – ideal, um neue Freundschaften zu schließen. Ich kann nur jedem Studierenden ans Herz legen, an solch einer Veranstaltung teilzunehmen. Habt keine Angst, neue Leute anzusprechen und kennenzulernen, denn für die meisten anderen Studierenden ist auch alles neu und jeder freut sich, jemanden kennenzulernen, mit dem man die nächsten Jahre zusammen lernen und arbeiten wird.

Autor: Chris  |  Rubrik: studium  |  Oct 11, 2016
Autor: Chris
Rubrik: studium
Oct 11, 2016

100 erste Tage an der Uni

Exkursion: Der Lindex

Seit Beginn meiner Zeit in Leipzig hat sich der Lindenauer Markt im Westen der Stadt, oder Lindex, wie er im studentischen Leipzig genannt wird, zu einem meiner Lieblingsorte entwickelt. Auf dem Lindex ist immer etwas los, wenn nicht gerade Sonntagmorgen ist. Vor dem Supermarkt steht ein Punk, der nur Englisch spricht und um ein paar Groschen bittet, daneben spielt jemand Akkordeon. Ab und an ist Wochenmarkt. Es wird Gemüse verkauft und daneben schick aussehende Uhren aus Plastik, Sonnenbrillen und das 500er-Pack Schnipsgummis im Sonderangebot. Noch am Nachmittag liegt ein Obdachloser schnarchend auf einer Bank. Niemanden kümmert es. Kinderwägen drängen sich vorbei, Menschen gehen von A nach B, telefonierend oder den Blick auf das Smartphone gerichtet warten sie.
Und was ist noch so toll am Lindex? Da wäre das Café Westen. Eine der ersten Straßenbahnerkundungstouren in der Stadt trieb mich hierher, später verbrachte ich hier Abende und Nächte mit meinen Theaterfreunden. Es ist eine furchtbare Spelunke, deren Charme aber eben genau die folgende Kombination ausmacht: die unfreundlichsten Bedienungen der Welt, aber die besten Fritten der Stadt! Neben dem Café Westen gibt es einen Späti. In der Fensterscheibe läuft Tag und Nacht ein Fernseher, der in einem Clip die Besonderheiten des Marktes präsentiert.
Am Lindex befindet sich außerdem das Theater der Jungen Welt, das Theater, in dem ich nun als Einlasser arbeite. Ein wunderbarer Ort. Dann wäre da noch der „Stattpark“, ein buchstäblicher kleiner „Schilderwald“, der aus Protest gegen einen Parkplatz aufgebaut wurde. Dutzende Verkehrsschilder mit dem blauen P als Krone stehen dort herum. Dort ist immer genug Platz, um das Fahrrad anzuschließen.

Hach Lindex! Wir sehen uns schon morgen wieder!

Autor: Ferdinand  |  Rubrik: studium  |  Oct 10, 2016
Autor: Ferdinand
Rubrik: studium
Oct 10, 2016