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100 erste Tage an der Uni

Nun geht's los

Autor:

Rubrik:
studium

21.10.2008

Heute hatte ich meine erste Vorlesung! Seit einer Woche wohne und lebe ich nun hier in Leipzig. An der dortigen Uni habe ich mich für den Bachelor-Studiengang Geschichte eingeschrieben.

Diese letzte Woche habe ich sehr intensiv erlebt. Alles ist neu und anders und so gefällt es mir.

Seit vier Jahren habe ich mich schon auf das Studium gefreut. Meine drei älteren Geschwister haben alle schon studiert oder studieren noch. Durch meinen Umgang mit anderen Studenten war mein Eindruck der, dass das Studium mit vielen Freiheiten verbunden ist. Man lernt, was man wirklich lernen will, man ist noch ungebunden und viele Wege stehen einem offen. Endlich kann man als jugendlicher Idealist all das ausprobieren, was man vorher im elterlichen Gefüge nicht machen konnte. Endlich kann man versuchen, das besser zu machen, was man anderswo bemängelt hat. Dass man da auch an Grenzen stößt, ist mir klar. Dass ich jetzt - als blutiger Anfänger - vieles noch nicht gesehen, geschweige denn gespürt habe, davon gehe ich aus und darauf lasse ich mich gerne ein.

Nichtsdestotrotz hat mir die letzte Woche gut gefallen. Ich bin viel mit dem Fahrrad - was täte ich bloß ohne es - durch die Gegend getingelt, habe Leipzig von Ost nach West und von Nord nach Süd durchquert und alles in mich aufgesogen.

Das Einschreiben in die verschiedenen Studiengangs-Module lief für mein Verständnis etwas chaotisch ab, doch will ich dies vorerst nur als Menschlichkeit des Systems deuten, nicht als Vorzeichen für die Qualität der Lehre. Die erste Vorlesung meines Lebens fiel einfach aus - mein Professor hatte mit dem Bürokratischen alle Hände voll zu tun.

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