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100 erste Tage an der Hochschule

Erstiwoche!

Autor:
Marie

Rubrik:
studium

05.04.2017

Von der berühmt-berüchtigten Erstiwoche hat wohl jeder zukünftige Studienanfänger schon gehört. Ich hatte zuerst einmal ein ganz anderes Problem: Zu Beginn meines Vorkurses war ich in meine neue Wohnung gezogen und hatte gemeinsam mit meinen Eltern Schreibtisch, Kleiderschrank und Deko in meine Wahlheimat gebracht. Was fehlt da noch? Natürlich, ein neues Bett! Aber als es mir geliefert werden sollte, hatte der Lastwagen einen Unfall. Der Fahrer und die darin verwickelten Autofahrer kamen zum Glück mit dem Schrecken davon, nur mein Bett war leider nicht zu retten. In meinem Zimmer habe ich daraufhin kurzerhand Iso- und Turnmatten gestapelt. Gar nicht schlimm, dachte ich mir, fühlte ich mich doch ein wenig an einen Campingurlaub erinnert und war außerdem froh, bei all den Erstsemestern, die Jahr für Jahr an die Uni strömen, überhaupt eine schöne Wohnung gefunden zu haben. Langsam aber sicher wurde mir aber doch klar, wie schön es ist, sich abends in ein Bett legen zu können: Nur mit der Isomatte sieht so ein Zimmer doch immer provisorisch und nicht heimisch aus.
Die Erstiwoche ist in erster Linie dazu gedacht, neue Leute zu treffen: Die Fachschaften der Fakultäten, in denen du studierst, organisieren Stadtrallyes, Brunches und mehr. Einige meiner Freunde, die im selben Jahr wie ich aber an anderen Hochschulen ihr Studium begannen, hatten weniger Glück, weil nicht viele ihrer Kommilitonen mitmachten. Bei uns dagegen war es eine total schöne Woche! Ich kann jedem Erstsemester raten, an der Erstiwoche teilzunehmen! Es ist wirklich eine super Möglichkeit, die Menschen, mit denen man später in den Vorlesungen sitzt, kennenzulernen und erste Freundschaften zu knüpfen. Mein Tipp: Vergesst zwischen Stadtrallye, Brunch und Co. nicht, euch von der Fachschaft beim Belegen der Veranstaltungen helfen zu lassen. Je nachdem wie frei euer Modulplan ist, ist das nämlich mitunter gar nicht so einfach!

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