interaktiv

100 erste Tage an der Uni

Meine innere Jahresuhr

Autor:
Marie

Rubrik:
studium

21.06.2017

Pfingstferien sind etwas Tolles! Das fand ich schon, bevor ich überhaupt studierte und meine ersten Pfingstferien als Studentin erlebt habe. Nach dem Abi leistete ich einen Jahr lang einen Freiwilligendienst in Spanien und meine beste Schulfreundin kam mich dort über Pfingsten besuchen – bis dahin wusste ich gar nicht, dass es so etwas wie Pfingstferien gibt.

Wenn ich ehrlich bin, habe ich bis heute nicht herausgefunden, warum es an der Uni Pfingstferien gibt – ich hätte auch zu Schulzeiten absolut gar nichts gegen Pfingstferien gehabt. Nachdem sich aber in den Wochen davor zu schreibende Essays, vorzubereitende Referate und zu planende Hausarbeiten – mal ganz abgesehen von dem Statistikmodul, das wirklich dringend einmal nachbereitet werden möchte – angesammelt haben, war ich mehr als froh, eine ganze Woche frei zu haben, um endlich meine To-do-Liste abzuarbeiten.

Eine ganze Woche frei? Ganz so frei war sie dann doch nicht. Von Dienstag bis Donnerstag war ich in Bonn, um zu arbeiten, an den restlichen Tagen bei meinen Eltern. Viel geschafft habe ich dennoch und bin froh, dass ich in einigen Tagen meine noch fehlenden Referate hinter mich gebracht haben werde.

Am Studentenleben verwirrt mich noch immer, dass sich die innere Jahresuhr um ein ganzes Stück verschiebt: Aus der Schulzeit ist man ja gewöhnt, dass das erste Halbjahr von September bis Februar geht, das zweite Halbjahr dann ungefähr von März bis Juli. Im Jahr nach meinem Abitur habe ich meinen Freiwilligendienst von Oktober bis Juni geleistet – das passte auch noch. Jetzt ist es aber schon Juni, gefühlt also kurz vor den Sommerferien, dabei ist das zweite Semester erst halb vorbei. Der Vorteil: Es ist schön warm im Sommersemester! Ich glaube, ich finde es gar nicht mal so schlecht, dass ich frei haben werde, wenn es wieder etwas abkühlt. Der Nachteil: Ich kann noch gar nicht glauben, dass schon Juni ist! Gefühlt ist alles unglaublich schnell gegangen – obwohl ich in Wahrheit noch nicht einmal das zweite Semester hinter mir habe.

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