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100 erste Tage an der Uni

Erste Woche

Mittlerweile bin ich fast seit einer Woche in Innsbruck, wo ich Translationswissenschaften studiere. Da mein Abiturzeugnis knapp älter als ein Jahr war, musste ich in der ersten Woche einen Sprachtest in Spanisch und Französisch machen. Die beiden dauerten jeweils 90 Minuten und fanden direkt hintereinander statt. Bereits einen Tag nach den Tests bekamen wir die Ergebnisse per E-Mail mitgeteilt. Zum Glück bestand ich. Von meinen Kommilitonen kenne ich bisher nur wenige, da keine Events für die Erstsemester organisiert wurden wie es in anderen Studiengängen der Fall war.
Zum Glück konnte ich einen Tag früher in das Wohnheimzimmer einziehen, das ich mit einem anderen Studenten aus Österreich teile. So konnte ich mir eine erneute Nacht im Hostel sparen. Das Zimmer ist groß und es gibt einen Schreibtisch und einen Schrank. Zu zweit teilen wir uns ein Bad. Ein bisschen ungeschickt ist, dass die Gemeinschaftsküche zwei Stöcke höher liegt. Somit kann man nicht bequem schnell etwas aus dem Kühlschrank holen oder einen Tee machen. Das ist nun das erste Mal für mich in einem Studentenwohnheim – zuvor wohnte ich in Frankreich und Spanien nur in WGs. Neu für mich war, dass das Leben meistens eher anonym ist und man die anderen Mitbewohner selten sieht. Der einzige Treffpunkt ist die Küche, die allerdings nicht von allen benutzt wird. An meinem dritten Tag fand ein Pizza-Stammtisch im Wohnheim statt. Dazu kamen sehr viele Leute und setzten sich in den Frühstückssaal des Heimes. Auch für mich hat es sich gelohnt, dorthin zu gehen, da ich lange mit ein paar Erasmus-Studenten reden konnte.

Autor: Tobias  |  Rubrik: studium  |  Oct 11, 2019
Autor: Tobias
Rubrik: studium
Oct 11, 2019

100 erste Tage an der Uni

Weshalb Architektur studieren?

Die Idee, Architektur zu studieren, kam nicht von ungefähr. In der Schulzeit hatte ich darüber nachgedacht, Architektin zu werden, habe diesen Gedanken aber nicht weiterverfolgt. Als ich mit der Schule fertig war, habe ich mich für ein Praktikum in Münster beim Amt für Stadtplanung beworben. Am Hochschultag der FH Aachen hatte ich von dieser Möglichkeit gehört und fand das ziemlich spannend. Ich verbrachte dann drei Wochen im Denkmalschutz, wo ich einiges über Kunstgeschichte gelernt habe. Außerdem habe ich dort auch mit Architekten zusammenarbeiten dürfen und Einblicke in die Arbeit von Stadtplanern erhalten. Durch dieses Praktikum schaffte es die Idee, Architektur zu studieren, ganz nach oben auf meiner Liste für die Zukunft. Ein weiteres Praktikum bei einer Baufirma hat mich dann endgültig davon überzeugt, Architektur zu studieren.
Auf dem zweiten Platz meiner Ideenliste stand eine Ausbildung zur Bauzeichnerin, an die ich möglicherweise ein Architekturstudium anschließen könnte. Ich habe mich sogar für einen Ausbildungsplatz bei einem Bauunternehmen in Münster beworben, jedoch leider nie eine Rückmeldung erhalten.
Gleichzeitig habe ich mich in verschiedenen Städten auf Studienplätze für Architektur beworben. Als ich dann die Eignungsprüfungen bestand, war meine Entscheidung, was ich machen würde, gefallen. Die Bewerbung für den Ausbildungsplatz hatte ich ganz vergessen, war aber auch nicht traurig deshalb.

Autor: Pia  |  Rubrik: orientieren  |  Aug 15, 2018

100 erste Tage an der Uni

Die Qual der Wahl

In den vergangenen Wochen stand ich vor einer sehr wichtigen Entscheidung für meine Zukunft. Es fing vor etwa zwei Monaten an, als ich endgültig beschloss, Architektur zu studieren. Dafür habe ich mehrere Hochschulen verglichen und mir die unterschiedlichen Aufnahmebedingungen angesehen. Bei manchen Hochschulen werden zum Beispiel Arbeitsproben verlangt, bei anderen finden im Vorfeld Gespräche statt oder es geht rein nach der Abinote. Meine Favoriten waren die Fachhochschulen in Aachen und Münster: Sie schnitten in meinem Vergleich gut ab, außerdem habe ich jeweils einen persönlichen Bezug – in Münster wohnt ein Teil meiner Familie, in Aachen studiert bereits meine ältere Schwester.
Ich meldete mich also an beiden Fachhochschulen zur Eignungsprüfung für den Architektur-Bachelor an. Für diese musste ich aufgabenbezogene Zeichnungen anfertigen. Solche hatte ich seit einem halben Jahr immer wieder geübt. Ich hatte Glück: Obwohl die Aufgaben unterschiedlich waren, konnte ich meine Zeichnungen für beide Bewerbungen verwenden.
Zuerst stand für mich die Prüfung in Münster an. Ich war so aufgeregt! Glücklicherweise waren die 20 Minuten erstaunlich schnell vorbei und ich konnte strahlend meinen Zettel abholen, dass ich die Prüfung bestanden hatte. Da ich nun bereits einen Studienplatz sicher hatte, war ich vor der Prüfung in Aachen nicht mehr so aufgeregt. Dort war die Prüfungskommission kleiner als in Münster, es ging gemütlicher zu. Und siehe da: Auch in Aachen wurde ich angenommen.
Somit stand ich vor der sehr schwierigen Entscheidung, wohin ich gehen soll. Ich sprach mit Freunden und meiner Familie darüber und verglich die beiden Hochschulen erneut. Da ich oftmals hörte und las, dass in Aachen der Schwerpunkt auf dem Technischen und in Münster der Schwerpunkt auf dem Künstlerischen liegt, entschied ich mich für Münster – das Künstlerische macht mir mehr Spaß. Inzwischen habe ich mich eingeschrieben und bin gespannt, was auf mich zukommt.

Autor: Pia  |  Rubrik: studium  |  Aug 3, 2018
Autor: Pia
Rubrik: studium
Aug 3, 2018