interaktiv

100 erste Tage an der Uni

Ein Wochenende mit Medien

Autor:
Tobias

Rubrik:
orientieren

26.11.2019

Endlich ist es wieder so weit: Die Jugendmedientage, eines der größten Journalismus-Events für 16- bis 27-Jährige in Deutschland, fanden wieder statt. Vor zwei Jahren war ich bereits dabei. So lernte ich einige Leute kennen, die - wie ich -auch für die Schülerzeitung oder für eine Lokalzeitung schrieben. Obwohl das Event dieses Jahr in Berlin organisiert wurde und damit knapp zehn Stunden von Innsbruck entfernt, entschied ich mich hinzugehen. Besonders praktisch war, dass ich am Freitag wegen des Feiertages keine Uni hatte. Also fuhr ich bereits am Donnerstagnachmittag in die Metropole. Ein Höhepunkt sind die Medientouren in große Verlagshäuser, bei denen die Teilnehmer Blicke hinter die Kulissen der Produktion von TV-Sendungen oder Zeitungen erhalten können. Da ich mich ziemlich kurzfristig zu der Veranstaltung angemeldet habe, waren bereits alle Touren zu den Hauptstadtstudios der öffentlich-rechtlichen Sender ausgebucht. Nichtsdestotrotz gefiel mir mein Besuch im Newsroom einer großen Berliner Tageszeitung. Wir konnten unsere Fragen an eine Social Media-Redakteurin und einen Polizeireporter stellen. Besonders letzteres war sehr interessiert, da ich kaum etwas über diese Form von Journalismus wusste. Außerdem meldete ich mich zu einem siebenstündigen Workshop zum Layoutprogramm InDesign an. Zwar war ich danach in der Lage ein kleines Flugblatt mit Bildern zu erstellen, aber trotzdem brauchte ich ziemlich lange, um einfache Schritte zu verstehen. Leider endete am nächsten Tag die Veranstaltung bereits, dennoch hatte ich genügend Zeit, um mich mit anderen Teilnehmern zu unterhalten und über Praktika-Erfahrungen zu sprechen. Unglücklicherweise kam ich mit dem Fernbus aufgrund einer Vollsperrung über drei Stunden später in München an als geplant und erwischte deshalb meinen Anschluss nach Innsbruck nicht. Zum Glück konnte ich dann bei meiner Schwester übernachten. Da ich am Montag immer Anwesenheitspflicht in der Uni habe, musste ich allerdings schon sehr früh wieder nach Innsbruck fahren.

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