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100 erste Tage an der Uni

Die ersten Prüfungen

In der vergangenen Woche ging schon der Prüfungsstress los – die Zwischenprüfungen stehen an. Diese finden schon ziemlich früh statt, wenn man das mit den Prüfungen in anderen Studiengängen vergleicht. So war ich also einer der wenigen im Wohnheim, die schon lernen mussten. Fast das ganze Wochenende verbrachte ich in der Unibibliothek, die zum Glück auch am Samstag und Sonntag geöffnet hat. Dort kann ich viel besser lernen als zu Hause im Zweibettzimmer, wo ich nicht einmal eine verlässliche W-LAN Verbindung habe. Unter der Woche gehe ich meistens in die kleinere Bibliothek, die nur für Studierende der Translationswissenschaften gedacht ist und wo man seine Sachen nicht einschließen muss. Folglich spart man sich ein bisschen Zeit im Vergleich zu den Besuchen in der Hauptbibliothek. Leider schrieb ich am Montag zwei Prüfungen von jeweils 90 Minuten direkt hintereinander. Dadurch war ich bei der zweiten leicht unkonzentriert. In der Schule hatten wir nie zwei Klausuren an einem Tag,  um für beide richtig zu lernen. Doch zugleich war es eine gute Übung, denn im Januar müssen wir an einem Tag vier Prüfungen hintereinander schreiben. Für mich ist der Hochschulalltag nach meinen Praktika immer noch eine Umstellung. Mir meine Zeit selbst einzuteilen und nach der Uni nicht das Gefühl zu haben, alle Aufgaben erledigt zu haben, ist ungewohnt. Bei meinen Praktika habe ich am Ende des Monats ein Gehalt bekommen – an der Uni arbeitet man hingegen auf ein längerfristiges Ziel hin. Aber es hat natürlich den Vorteil, dass man sich seine Zeit selbstständig einteilen kann. Nun habe ich bereits den ersten Schwung an Prüfungen hinter mir und muss nur noch zwei in diesem Jahr schreiben.

Autor: Tobias  |  Rubrik: studium  |  Dec 10, 2019
Autor: Tobias
Rubrik: studium
Dec 10, 2019

100 erste Tage an der Uni

Gebrochene Vorsätze

Seit mein Studium begonnen hat, breche ich ganz viele meiner von mir selbst aufgestellten Vorsätze und Regeln. Das sind manchmal kleine Dinge, zum Beispiel, dass ich nicht aus Flaschen trinke, aus denen andere Menschen schon getrunken haben. Manchmal sind es aber auch größere Sachen, zum Beispiel, dass ich im ersten Semester nicht arbeiten möchte. Meine Eltern unterstützen mich bei meiner Entscheidung und sicherten mir bei Bedarf finanzielle Unterstützung zu. Eigentlich gibt es also keine Gründe, diese Regel zu brechen, doch ich habe es trotzdem getan. Wie das passiert ist, möchte ich nun erzählen. Ich habe eine Vorliebe für Duschschäume, Körpercremes und Peelings. Meine Mitbewohner und meine Freunde lachen immer etwas, wenn sie die unzähligen Produkte in meinem Badezimmerschrank sehen. Eine meiner liebsten Drogerien hatte das letzte Mal, als ich dort war, einen großen Aushang – sie suchten Aushilfen für die Weihnachtszeit. Da der Bewerbungsprozess sehr simpel war und erst mal unverbindlich, habe ich mich dort beworben. Zwei Wochen später lud mich die Filialleiterin zum Gespräch ein. Wir waren uns sympathisch und schließlich hat sie mir den Job angeboten. Da ich die Produkte kenne und mag, habe ich schlussendlich zugesagt. Jetzt stehe ich vor allem an den Wochenenden vor Weihnachten im Laden und berate Kunden, verteile zur Entspannung etwas Tee und versuche die richtigen Weihnachtsgeschenke für den Ehemann, die beste Freundin oder sich selbst zu finden. Das macht auch Spaß, aber wie gesagt: eigentlich hatte ich mir geschworen, in diesem Jahr nicht an Weihnachten im Einzelhandel zu arbeiten. Aber gut, am Ende kommt es eben immer anderes als geplant.

Autor: Noah   |  Rubrik: studium  |  Dec 6, 2019
Autor: Noah
Rubrik: studium
Dec 6, 2019

100 erste Tage an der Uni

Eindrücke

„Und?“ werde ich oft gefragt „wie gefällt dir dein Psychologiestudium bisher so?“.
Nach sieben Wochen lässt sich darüber natürlich noch nicht so viel sagen. Doch die Frage hat mich angeregt darüber nachzudenken, welche ersten Eindrücke ich vom Studium gewonnen habe. Wie fühle ich mich eigentlich als Studentin?
Erst einmal macht es mir unglaublich Spaß, wieder etwas zu lernen – und diese Motivation möchte ich nutzen, solange sie anhält!
Leider sind natürlich bei weitem nicht alle Vorlesungen interessant. Vor allem in „Forschungsmethoden“, „Statistik“ und „Biologische Psychologie“ fällt es mir oft schwer, Inhalte nachzubereiten.
Andererseits finde ich beispielsweise die Veranstaltungen zur Allgemeinen Psychologie unheimlich spannend: In letzter Zeit beschäftigen wir uns mit der Funktionsweise des Kurzzeitgedächtnis und mit Lerntechniken. Auch optische Täuschungen, frühkindliche Wahrnehmung und das Phänomen der sogenannten „Gesichtsblindheit“, also dass manche Menschen Gesichter nicht richtig verarbeiten können, sind Thema der Vorlesung. Mir gefällt vor allem, dass die Themengebiete so vielfältig sind und es beinahe jede Vorlesung um einen anderen Aspekt der Psychologie geht.
Außerdem genieße ich die Atmosphäre mit den anderen Studierenden – es macht einfach Spaß, sich zwischen den Vorlesungen zu unterhalten, zusammen in der Mensa essen zu gehen oder nach der letzten Vorlesung um 20 Uhr noch gemeinsam über den Weihnachtsmarkt zu schlendern.
Gleichzeitig merke ich, wie sehr es mich anstrengt, beinahe den ganzen Tag zu sitzen, in den Vorlesungen aufmerksam zuzuhören und die vielen Informationen zu verarbeiten. Deshalb habe ich mir fest vorgenommen, auf mich acht zu geben und mir nicht zu viel zuzumuten, damit mir das Studium weiterhin Spaß macht.
Insgesamt waren meine ersten Wochen an der Uni trotz der vielen neuen Eindrücke sehr schön. Meine Antwort lautet also immer: „Im Moment gefällt mir das Studium gut, mal sehen, wo es mich hinführt.“

Autor: Anna  |  Rubrik: orientieren  |  Nov 29, 2019