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100 erste Tage an der Uni

Ab ins Ausland?

Autor:
Tobias

Rubrik:
studium

18.12.2019

Gerade erst habe ich mit dem Studium angefangen und schon fand die erste Veranstaltung zu Auslandsaufenthalten im Rahmen von Erasmus oder auch anderen Projekten statt. Zuerst waren meine Kommilitonen und ich überrascht, dass es bereits so früh Infos dazu gibt. Beim Infoabend wurde uns dann ein Erasmusaufenthalt im dritten oder vierten Semester empfohlen. Am Ende des Studiums sei es nicht mehr so gut möglich ins Ausland zu gehen, da bestimmte Kurse in Innsbruck absolviert werden müssen. Bei dem Vortrag wurden zahlreiche Vorteile eines Auslandssemesters erläutert, immer wieder fiel dabei der Begriff Erasmusbaby. Dieser soll auf internationale Partnerschaften und Familien, die durch Erasmus entstanden sind, hinweisen. Am spannendsten fand ich die Berichte der Studierenden, die selbst über ihre Erfahrungen in Paris und Russland erzählten. Sie alle empfahlen uns ein Auslandssemester.. Mittlerweile hat mich auch das Fernweh gepackt und ich überlege mir im dritten Semester nach Frankreich oder Belgien zu gehen. Der erste Schritt zum Stipendium ist die Kontaktaufnahme mit der jeweiligen Ansprechperson vom Institut. Über die Beantragung werde ich euch selbstverständlich auf dem Laufenden halten. Da ich mir darüber hinaus gut vorstellen kann, ein weiteres Praktikum im Ausland zu absolvieren, ließ ich mich im International Relations Office zum Erasmus plus Praktikum beraten. Es kann zwischen zwei und zwölf Monaten dauern. Wichtig zu beachten ist allerdings, dass man pro Studienzyklus (Bachelor, Master oder Doktorstudium) nur 12 Monate lang mit Erasmus gefördert werden kann. Demnach kann ich höchstens ein Auslandssemester machen, wenn ich danach noch ein Praktikum anstrebe. Da ich Sprachen studiere, würde ich gerne zwei Mal ins Ausland gehen. Das einzige Problem ist, dass bestimmte Kurse im Studium lediglich jährlich und nicht jedes Semester angeboten werden. Somit müsste ich ein Jahr länger als die Regelstudienzeit studieren.

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