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100 erste Tage an der Uni

Krank sein

Autor:

Rubrik:
studium

19.01.2009

Schon doof, wenn man krank wird. Noch doofer, wenn man dann alleine ist. Als es mich vor einigen Tagen traf, da machte ich mir eine große Kanne Tee, setzte nochmals Wasser auf für eine Wärmeflasche und bezog damit mein Bett. Keine Mutter mehr, die einem einen Tee macht und ans Bett bringt, in der Apotheke einen Hustensaft besorgt oder etwas zu Essen macht. Zum Glück hatte ich mir erst zwei Wochen zuvor eine Wärmeflasche gekauft, sonst hätte ich nicht einmal die gehabt. Nun schlief ich erst einmal.

Früher war das Kranksein oft sogar eine schöne Zeit - ich las dann viel, erlebte obwohl krank im Bett die tollsten Abenteuer. Heute mache ich mir Sorgen über die Veranstaltungen an der Uni, die ich verpasse, die Zeit, die ich nicht mit Lernen verbringe, und die Besorgungen, die anstehen, ich aber nicht ausführen kann. Sollte ich es nicht etwas gelassener sehen? Das ist die Kunst.

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