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100 erste Tage an der Uni

Meine erste Hausarbeit (Teil 1)

Autor:

Rubrik:
studium

27.01.2009

Endlich! Die letzte Woche war ein Feuerlauf. Schon im November hätte ich mit meiner Hausarbeit anfangen können - doch wer macht das schon so frühzeitig? Erst als die Winterferien vorbei waren und ich wieder ein paar Kommilitonen traf, wurde ich mir meiner Lage bewusst.

Viele hatten sich schon in ihr Thema eingelesen, pendelten täglich zur Bibliothek und hatten mit dem Schreiben schon begonnen. Ich selber lebte erst einmal drei, vier Tage auf, erholte mich von meiner Erkältung, ging im Schnee wieder joggen - der Abgabetermin schien mir noch recht fern. Doch dann packte es auch mich. Den gesamten Samstag verbrachte ich in der Bibliothek und ärgerte mich, dass sie schon so früh - um 22 Uhr - ihre Tore schloss und man mich hinaus scheuchte. Sonntag dann das gleiche Spiel.

Am Montag - Abgabe sollte am Donnerstag sein - fing ich zu schreiben an. Häppchenweise. Wenn ich nun in die Bibliothek kam, wusste ich schon, wo meine fünf bis sechs Bücher standen, griff sie aus dem Regal und vertiefte mich in eines. Veranstaltungen ohne Anwesenheitspflicht lies ich sausen. Ich wusste, dass nun jede Stunde zählte. Wenn es tagsüber nicht reichte, dann musste es nachts eben weiter gehen, das waren auch die produktivsten Stunden. Auf die kam es nun an und so machte ich mir gegen elf Uhr oder Mitternacht ein Kännchen Espresso, um noch drei, vier Stunden durchzuhalten.

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