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100 erste Tage an der Uni

Meine erste Hausarbeit (Teil 2)

Autor:

Rubrik:
studium

04.02.2009

Der Montag war ein sehr produktiver Tag, deshalb war ich am Dienstag schon etwas entspannter. Am Donnerstag irgendetwas abgeben zu können, da war ich mir nun sicher. Aber dann - ich hatte mich nun schon ganz gut eingelesen - überkamen mich doch wieder Zweifel. Oder war es Ehrgeiz, der mich packte? Jedenfalls riss ich mich noch mal am Riemen und schrieb und las und schrieb, dass mir die Augen wehtaten und die Füße vom vielen Sitzen eiskalt waren. Was für ein Raubbau an meinem Körper, an meiner Gesundheit!

Am Mittwoch standen nun Hauptteil und Einleitung, mehr als ein Skelett. Der Schluss fehlte mir aber noch, und die ganzen Fußzeilen waren nur ungenügend. Und überhaupt! Was die Form angeht, hatten wir fast keine hilfreichen Tipps bekommen, nur allgemeines Blabla, und wie es nicht aussehen sollte.

Mittwochabend kam und Mittwochnacht. Das war nun die vierte in Folge, in der ich mir nicht gönnen wollte und konnte, was ich eigentlich brauchte - Schlaf. Nein, ein Schlussteil musste her und hier und da noch den Stil verbessern, so dachte ich. Doch irgendwann - ich fühlte mich schon dem Wahnsinn nahe und mein Körper wollte auch nicht mehr, legte ich mich hin. Doch schlafen ging nicht. Also zog ich mich wieder an und machte einen Spaziergang. Eisig war es, keiner Menschenseele begegnete ich. Dann schlief ich wie ein Stein. Nicht lange, das konnte ich mir nicht erlauben. Aber um den letzten Tag durchzustehen, reichte es.

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