Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

100 erste Tage an der Uni

Lernzeit = Stresszeit

Die Wochen zogen ins Land, die Weihnachtsferien waren vorbei und plötzlich standen mir die ersten Klausuren bevor. Zum Glück waren es nur relativ unwichtige Tests in den Sprachen und in langweiligen Fächern wie Rechtsgeschichte und Römisches Recht. Trotzdem hielten es einige meiner Kommilitonen für nötig, den anderen mit Uraltklausuren und schweren Fragen Angst und Schrecken einzujagen. Doch ich war dankbar für jeden Tipp, denn mal wieder war ich total unorganisiert und unvorbereitet.

Natürlich rächte es sich jetzt erst recht, dass ich manchmal lieber länger schlafen wollte, als die Vorlesungen zu besuchen und ich musste nun schon um 8 Uhr morgens in der Bibliothek sein, um noch einen Platz zum Lernen zu ergattern. Die Anzahl der Stunden, die man in der Bibliothek verbringt, ist hier nämlich ein Statussymbol. Auch wenn manche länger Kaffeepause machen als lernen.

Glücklicherweise lief alles gut und nachdem die letzte Klausur vorbei war, endete das Semester genauso, wie es angefangen hatte: MIT FEIERN!

Alles in allem kann ich sagen, dass ich sehr froh bin, mich für Jura und für Passau entschieden zu haben. Das Studium macht mir trotz zeitweiliger Langeweile und Unmotiviertheit großen Spaß, die Stadt finde ich toll und ich habe tolle Menschen kennengelernt, die ich jetzt zu meinem festen Freundeskreis zählen kann. Und auch wenn ich ab und zu froh bin, nach Hause zu kommen, weiß ich, dass mich aus Passau so schnell niemand mehr wegbringt.

 

Autor: Elena  |  Rubrik: studium  |  Feb 8, 2008
Autor: Elena
Rubrik: studium
Feb 8, 2008

100 erste Tage an der Uni

Erste Unruhe

Obwohl ich mich noch über diejenigen lustig machte, die jetzt schon die Tage in der Bibliothek mit Lernen zu verbringen pflegten und über diejenigen, die in den ersten Reihen jede Frage des Professors beantworten konnten die Stirn runzelte, merkte ich doch, dass meine anfängliche Lässigkeit gegenüber meinem Studium sich nun langsam rächte.

Also begann ich, die von den wissenschaftlichen Mitarbeitern angebotenen und wärmstens empfohlenen Zusatzübungen zu besuchen, doch auch hier musste ich feststellen, dass ich den Einstieg oder vielleicht auch Anschluss verpasst hatte.

So versuchte ich wie wild in den Vorlesungen alles mitzuschreiben, was der Professor von sich gab, doch irgendwann musste ich zugeben, dass dies völlig unmöglich war und mir wohl nichts anderes übrig blieb, als in die Lehrbücher zu schauen, die schon anfingen, im Bücherregal zu verstauben. Doch als ich sie aufschlug und lesen wollte, verstand ich nur Bahnhof, denn das Juristendeutsch ist anfangs schwer zu verstehen. Die Bücher landeten also vorerst mal wieder in der Ecke und ich schwor mir hoch und heilig, ab jetzt in wirklich jede Vorlesung und Übung zu gehen!

 

Autor: Elena  |  Rubrik: studium  |  Feb 4, 2008
Autor: Elena
Rubrik: studium
Feb 4, 2008

100 erste Tage an der Uni

Leben in der Kleinstadt

Nachdem ich nun schon einige Zeit in Passau verbracht hatte, war es an der Zeit für mich, über das Leben in der niederbayerischen Kleinstadt zu resümieren. Auch wenn viele die Nase rümpfen, wenn ich ihnen sage, dass ich dort studiere: Ich fühle mich sehr wohl. Es gibt dort alles, was das Herz begehrt, sogar shoppen gehen ist möglich - sofern im studentischen Geldbeutel nicht schon wieder gähnende Leere herrscht. Aber zum Glück kann ich in einer Kleinstadt an vielen Ecken sparen: vor allem bei den Mieten, denn die sind bedeutend niedriger als beispielsweise in München. Und auch mit der niederbayerischen, naja, sagen wir, ein wenig ruppigen Art, lernte ich umzugehen.

Nicht zu vergessen wäre da die tolle Universität, die direkt am Inn, einem der drei Flüsse Passaus, liegt und im Sommer mit ihren vielen Wiesen und Plätzen zum Entspannen zwischen den Vorlesungen einlädt. Und natürlich die malerische Altstadt mit ihren berühmten Dom.

Wem dies noch zu wenig Informationen sind, dem sei gesagt, dass die Universität mit einem der besten Sprachzentren in Deutschland lockt, in dem man von Chinesisch über Russisch, Spanisch und sogar Hebräisch (fast) jede Sprache lernen kann. Dies war auch der Hauptgrund für mich, nach Passau zu gehen.

Es lohnt sich also, die Stadt in Betracht zu ziehen.

Autor: Elena  |  Rubrik: studium  |  Jan 30, 2008
Autor: Elena
Rubrik: studium
Jan 30, 2008