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100 erste Tage an der Uni

Der "Bücherwurm"

Autor:
Jacqueline

Rubrik:
studium

15.03.2010

Du machst deinem Namen alle Ehre. Bücher sind dein Leben. Wenn man all die Bücher, die du in deinem Leben gelesen hast, aneinanderreihen würde, dann könntest du locker einmal um die Welt spazieren.

Schon in der Grundschule staunten alle über dein Lesepensum. Oft traf man dich bei der Stadtbücherei, wo du dir regelmäßig „Nachschub“ besorgt hast. Mit heranwachsendem Alter ist auch dein persönliches Repertoire an Büchern beachtlich gewachsen. In deinem Studiengang hast du schon lange vor den anderen die Lektüreempfehlungen und das Zusatzmaterial durchgearbeitet. Du saugst die Informationen wie ein Ameisenbär auf und bist unter deinen Kommilitonen deshalb auch als „wandelndes Lexikon“ bekannt. Gelegentlich kommt es sogar vor, dass deine Professoren noch so Einiges von dir lernen können – das kommt je nach Prof mal mehr, mal weniger gut an.

Dennoch versteckst du dich nicht hinter deinem riesigen Allgemeinwissen, das du nach deinen Vormittagsvorlesungen nicht nur in der Campusbibliothek erweiterst, und bist ein/e sehr gefragte/r Nachhilfelehrer/in – besonders kurz vor den Prüfungen. Gerne bist du geneigt, dein Wissen zu teilen und die anderen heil durch die Prüfungen zu bringen. Du selbst machst dir da keine großen Gedanken, schließlich bist du allzeit bereit und würdest sogar eine unangekündigte Klausur im Einser-Bereich bestehen.

Am Wochenende mauserst du dich dann zum ansehnlichen Party-Schmetterling. Wer denkt, dass „Bücherwürmer“ bloß in verstaubten Bibliotheken abhängen, der kennt dich nicht: Du verkörperst regelrecht das Motto „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“. Ehrgeizig, wissbegierig und hilfsbereit – du bist ein absoluter Musterstudent.

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