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100 erste Tage an der Uni

Das Wunder vom BAföG-Amt

Autor:
Inga

Rubrik:
studium

15.11.2012

Es wäre für manch einen Studenten und, um politisch korrekt zu bleiben, auch für manch eine Studentin - und das schließt meine Wenigkeit mit ein - doch ein komfortabler Vorteil, zu wissen wie viel Geld einem im Monat zu Verfügung steht. Gar kein Problem, sollte man meinen, dafür gibt’s feste Absprachen mit Eltern, Minijobs, da weiß man ja in der Regel wie viel man bekommt, und das BAföG-Amt. Die verschicken Monate nach dem eingegangenen Antrag (sagen wir fairerweise Wochen) einen Bescheid, in dem der Betrag steht, den man dann auch hoffentlich ausgezahlt bekommt.

Problematisch wurde die Sache bei mir im vergangenen August. Ich bekam plötzlich jeden Monat einen neuen Bescheid (ziemlich ungewöhnlich, wenn man keine neuen Unterlagen einreicht), die kleine Zahl unten rechts wurde immer noch kleiner und ich bekam auch jeden Monat weniger Geld. Freundliches Lächeln, höfliches Entgegenkommen, fast täglich rannte ich dem Studentenwerk die Türen ein, ich wurde beschwichtigt, man hat tatsächlich versucht mir die hochkomplizierte Art der BAföG-Berechnung zu erklären. Das war natürlich zum Scheitern verurteilt, da kamen meine kleinen grauen Zellen einfach nicht mit. Dennoch, ich schöpfte Vertrauen in die nächsten Monate, die mir hoffentlich, wenn schon nicht viel, dann doch wenigstens immer den gleichen BAföG-Satz, ermöglichen sollten. Und ich wurde wieder enttäuscht. Am Ende des Monats bekam ich wieder weniger Geld und diesmal sogar ohne Bescheid. Vielleicht sollte ich einfach vor den Türen des BAföG-Amts campieren?

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