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Autor:
Lydia

Rubrik:
ausbildung

04.10.2018

Vor einem Jahr habe ich mein Abitur bestanden. Einen Großteil meiner Schulsachen habe ich damals weggeworfen, weil ich sie für meinen Freiwilligendienst nicht benötigte. Klar, ein paar Materialien aus Biologie oder Chemie habe ich aufgehoben, die kann ich auch noch in meiner Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin gebrauchen. Aber was sollte ich mit einer Textanalyse von Goethes Werken im Krankenhaus?

Doch nun muss alles wieder her: Stifte, Hefte, Büroklammern … Also machte ich mich auf ins nächste Einkaufscenter. Glücklicherweise hat gerade die Schule angefangen, weshalb etliche Dinge im Angebot oder als Saisonware reduziert waren.

Was ich am ehesten brauche? Karteikarten, Textmarker und Kugelschreiber! Letzteres versteht sich von selbst, aber wofür die anderen beiden Sachen?

Mit den Markern hebe ich mir logischerweise wichtige Infos hervor. Aber ich bin ein sehr ordentlicher Mensch – jede Markerfarbe markiert bei mir einen anderen Fakt. Wichtige Daten sind beispielsweise Blau, Namen grün. Bei den künftig auf mich zukommenden Stapeln an klinischen und außerklinischen Lernstoff brauche ich also ein ganzes Farbarsenal. Ähnlich sieht es mit den Karteikarten aus: Diese brauche ich in verschiedenen Größen – die kleinen für die medizinischen Begriffe und deren Bedeutung sowie der lateinischen und deutschen Übersetzung, die Großen für wichtige Zusammenfassungen für die Prüfungen.

Doch dann kam der Clou: Nachdem ich alles besorgt hatte, schaute ich in einen meiner noch nicht ausgepackten Umzugskartons – und fand lauter Büromaterialien darin! Die hatte meine Mutter in ihrer Fürsorge für mich eingekauft. Nun schwimme ich in Anspitzern und Radiergummis, aber das Zeug wird ja nicht schlecht. Und mindestens die nächsten drei Jahre gehe ich ja auch noch zur (Berufs-)Schule.

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