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Zero Waste

Autor:
Lee-Ceshia

Rubrik:
ausbildung

05.10.2018

Vor zwei Jahren hat mir meine Mitbewohnerin in Frankfurt das Thema „Zero Waste“ näher gebracht, also das Bestreben, möglichst wenig Müll zu verursachen.
Ich erinnere mich sehr gut, wie mir damals schlagartig bewusst wurde, wie viel Plastikmüll ich anhäufte und wollte das ändern.
Ich informierte mich über das Thema und entwickelte ein Bewusstsein dafür. Mein Ziel war es, wenig Müll zu hinterlassen, auch wenn das nicht immer optimal möglich ist.
Die ersten Schritte erfolgen im Badezimmer: Ich brauchte meine Wattepads und Reinigungsprodukte auf und nähte mir eigene Abschminkpads. Da ich fast nur Mascara im Gesicht verwende, funktioniert es auch sehr gut, mich nur mit Wasser abzuschminken. Anschließend suchte ich nach Alternativen zu den Cremes aus der Drogerie, die in Plastik verpackt sind. Ich sah mir einige Videos bei YouTube an, las Anleitungen und fand für mich die perfekte Mischung aus Kokosöl und Sheabutter, die ich in einem Glastiegel aufbewahre.
Ich bin ein großer Fan von Düften. Deshalb fand ich Duschgele auch sehr interessant und ich deckte mich immer damit ein. Allerdings sind sie nicht nur teuer, sondern verursachen auch viel Müll. Ich brauchte also die Produkte auf oder verschenkte noch nicht geöffnete und startete mein Leben mit Seife und selbstgemachtem Deo. Schritt für Schritt wurde mein Leben plastikfreier.

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