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Fünf-Sterne-Köchin

Autor:
Lydia

Rubrik:
ausbildung

29.11.2018

Jeder Mensch hat sie: Dinge, die er oder sie absolut nicht ausstehen kann. Bei mir ist es das Kochen. Einmal im Jahr einen Kuchen in den Ofen zu schieben reicht mir völlig aus und alle Gerichte, die länger als 15 Minuten dauern, vermeide ich strengstens. Allerdings esse ich ungern Fertigessen, sondern bevorzuge Selbstgemachtes. Seit ich ausgezogen bin, stehe ich nun also vor einem kleinen Dilemma.
Am Kochen stört mich vor allem, dass dafür so viel Zeit drauf geht. Zeit, die man viel sinnvoller nutzen könnte. Außerdem muss ich mir überlegen, was ich jeden Tag esse und das auch alles einkaufen. Und wer noch nie allein gelebt hat, wird spätestens dann herausfinden, dass Kochen für eine Person echt schwierig sein kann – die ganzen Familien- und Großpackungen, kann ich unmöglich alleine verdrücken.
Deswegen habe ich mich vor Kurzem mit dem Meal-Prep-Trend angefreundet. Dabei wird an einem Tag das Essen für die ganze Woche oder auch nur für wenige Tage vorgekocht. Auf diese Weise spare ich unter der Woche viel Zeit in der Küche. Immerhin ist mein Essen schon fertig und muss nur kurz warm gemacht werden.
Außerdem spare ich den einen oder anderen Euro, da ich Großpackungen nun doch besser verbrauche und weniger Lebensmittel verschwende.
In den vergangenen Wochen habe ich einige Rezepte ausprobiert, und obwohl ich immer noch kein Freund vom Kochen bin, macht es mir nun mehr Spaß. Jetzt kann ich die gewonnene Zeit auch anders investieren und frage mich nicht stundenlang „Was koche ich heute?“.

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