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Ausbildung live

Rückblick

Autor:
Lydia

Rubrik:
orientieren

29.08.2019

Nur noch ein Praxisblock von sechs Wochen, dann bin ich kein Erstie mehr. Ich zähle zwar immer noch nicht zu den Großen, bin aber auch kein Küken mehr. Wenn ich jetzt was gefragt werde, wird Sicherheit und Kompetenz erwartet. Manchmal frage ich mich, ob ich das wirklich bieten kann.
Zurückblickend ist dieses Jahr unglaublich schnell vergangen. Block für Block wird der Unterricht durchgezogen. Klausur um Klausur geschrieben. Jede Herausforderung, die anfangs unüberwindbar scheint, wird am Ende doch bezwungen, nur um vor anderen Herausforderungen zu stehen.
In sechs Wochen soll ich die neuen Kursteilnehmer über unseren Campus führen, ihnen Tipps für die Ausbildung geben und ihnen beratend zur Seite stehen. Ich habe noch keinen Plan, was ich ihnen erzählen soll. Die Tipps, die ich damals bekommen habe, haben mir nicht viel gebracht. Vielleicht weil meine Vorgänger selbst noch ziemlich unsicher waren. Klar könnte ich Standardsachen sagen wie: Fang früh genug an zu lernen. Aber wirklich zu Herzen nehmen sich das die wenigsten. Ich glaube, was ich vermitteln kann, ist ungefähr folgendes:
Jeder Mensch ist und lernt anders.
Sei nicht naiv.
Sei selbstsicher, aber nicht überheblich.
Über- und unterschätze dich nicht.
Lass dir nicht alles gefallen!
Such dir Unterstützung!
Klar, kann man die drei Jahre Ausbildung auch im Alleingang absolvieren. Aber schöner ist es, Freunde zu finden. Die Ausbildung ist eine gute Möglichkeit dafür. 25 verschiedene Menschen werden für drei Jahre zusammengeworfen. Einige gehen, andere kommen neu dazu und viele bleiben. Es steht eine intensive Zeit bevor und jede Hürde lässt sich gemeinsam leichter überwinden als alleine. Ich bin echt dankbar, meine Truppe gefunden zu haben. Und das sollten die neuen auch tun.

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