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Freundschaften und Schichtdienst

Autor:
Lydia

Rubrik:
ausbildung

04.10.2019

Das Schöne am Schichtdienst: ich bin oft flexibel.
Das Unschöne am Schichtdienst: ich bin nicht sehr flexibel.
Flexibel bin ich, wenn ich mal einen Arzttermin an einem Vormittag habe oder spontan für ein paar Tage in den Urlaub möchte. Ich kann Wünsche für den Dienstplan abgeben, die meist auch berücksichtigt werden. Bei einem normalen Nine-to-five-Job ginge das nicht.
Durch den Schichtdienst kann ich allerdings nicht immer auf jeder Party mitmischen oder ewig lange bei Spieleabenden bleiben. Nicht immer kann ich auf Wochenendtrips mitfahren oder nachmittags an den See. Weil ich arbeite. Dadurch kann ich nicht immer so viel Zeit mit meinen Freunden verbringen wie ich möchte.
Meine Schichtdienstlerfreunde verstehen das. Sie haben mit der gleichen Problematik zu kämpfen und gerade mit ihnen ist es schwer, einen Tag zu finden, an denen alle von uns Zeit haben. Oft sind unsere Dienstpläne genau gegensätzlich und das macht es nicht so einfach.
Bei meinen Freunden, die nicht im Schichtdienst arbeiten, stoße ich leider mit meinen Arbeitszeiten oft auf Unverständnis. Manchmal sieht man sich wochen- oder tagelang nicht. Natürlich geht mit meinem Job auch ein großer Teil Spontanität verloren.
Leider gehen Freundschaften und auch Beziehungen manchmal daran zugrunde, weil das Gegenüber nicht mit dem Schichtsystem klarkommt. Langfristige Planungen sind nicht möglich und manchmal muss man seine Pläne kurzfristig ändern, da ich dann doch für jemanden einspringen muss.
Ich kann von Niemanden verlangen, diese Arbeitszeiten zu akzeptieren, aber ändern kann ich eben auch nichts.

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