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Bachelor live

Spaghetti mit Limettensauce

Seit ich mit meinem Studium begonnen habe, koche ich nur noch sehr selten.
Und das liegt vor allem an der Mensa. Dort werden neben belegten Broten, Snacks, Vorspeisen und Desserts täglich zwei warme Gerichte angeboten. Diese sind nahezu immer vegetarisch oder vegan.
Besonders schön finde ich, dass viele Mahlzeiten mit Rucola, Petersilie, Nüssen oder einem kleinem Beilagensalat serviert werden. Überall ist viel Gemüse dabei. So habe ich meist das Gefühl, mich recht gesund zu ernähren. Außerdem ist das Essen mit 2,50 Euro im Durchschnitt günstig und ich muss weder kochen noch einkaufen.
Aus diesen Gründen esse ich unter der Woche fast täglich in der Cafeteria. Natürlich überzeugen nicht alle Gerichte, manchmal muss man eben verkochtes Gemüse oder essigsauren Salat in Kauf nehmen. Gewöhnungsbedürftig fand ich auch die kürzlich angebotenen „Spaghetti mit Limettensauce und Cashewkernen“, denn diese entpuppten sich als trockene Nudeln mit einer Fingerspitze gehackter Cashewkerne. Von der Limettensauce war weit und breit nichts zu sehen.
Aber meistens überzeugen mich die angebotenen Gerichte eben doch, denn sie
schmecken deutlich besser, als man es von einem Kantinenessen erwarten würde und an manchen Tagen sind sie sogar richtig lecker. Ich finde es bewundernswert, dass so viele frische Zutaten verarbeitet werden und, dass die Verköstigung von Tausenden von Studierenden insgesamt so reibungslos funktioniert.
Ein schöner Nebeneffekt ist das gemütliche Beisammensitzen mit Freunden: Nach einem langen Vormittag im Hörsaal bietet sich hier die Gelegenheit zum Plaudern und Entspannen.

Autor: Anna  |  Rubrik: studium  |  Jan 20, 2020

Bachelor live

Schicksalsschlag

Inzwischen bin ich offiziell Studentin an der Philipps-Universität Marburg für Sprache und Kommunikation. Ich habe hochmotiviert mit dem Studium angefangen, doch vermutlich kennen es viele, dass das Schicksal einem einen Strich durch die Rechnung machen kann, wenn man es am wenigsten erwartet. Denn kaum war ich in Marburg angekommen, traf mich ein familiärer Schicksalsschlag. Viele Krankenhausaufenthalte, Nervenzusammenbrüche und der eisige Winterblues durchschlugen meine Pläne.
Ich möchte nicht ins Detail gehen, aber ich möchte einen Tipp geben, der mir geholfen hat, weiter zu machen und nach vorne zu blicken. Es war nicht leicht, denn ich war neu in der Stadt und kannte meine Kommilitonen erst seit drei Wochen. Meine Freunde waren hunderte von Kilometern weit weg und ich fühlte mich allein.
Also vertraute ich mein Schicksal einigen Kommilitonen an. Ich sagte, dass ich eine schwere Zeit durchmache und bat um Hilfe. Ich erwartete nicht viel, bekam jedoch bedingungslose Unterstützung. Und das ist der Moment, in dem ich lernte, über meinen Schatten zu springen und erkannte, dass dies die Grundsteine meines Studiums sein werden: um Hilfe bitten, Freunde treffen, ehrliche Gespräche und schwarzer Humor.
Letzten Endes sind wir alle nur Menschen und unser Leben ist nicht immer blendend, sondern eine Achterbahnfahrt. Doch die Hochs und Tiefs fallen mit Freunden immer leichter als im Alleingang.

Autor: Lee-Ceshia   |  Rubrik: studium  |  Jan 16, 2020

Bachelor live

Gruppenarbeiten

Nachdem im neuen Semester neue Kurse hinzukamen, gab es ein Wirrwarr an Gruppen – da wir nahezu in allen Kursen nun in Gruppen arbeiten. Von Zweier- bis Sechsergruppen ist alles dabei. Da ist es mindestens genauso schwierig, einen Termin zu finden, an dem alle sechs können und alle Gruppen zu koordinieren, wie die Aufgaben an sich.
Dann bringt das Fach, in dem wir in Sechser-Gruppen arbeiten (Städtebau) aber noch ein weiteres "Problem" mit sich und das ist ein richtiges Luxusproblem: das Fach ist cool. Das sehen wir alle so und haben dementsprechend auch Lust ständig darüber zu diskutieren. Und eben dies ist dann das besagte Luxusproblem: mit sechs Leuten zu diskutieren kann sich sehr in die Länge ziehen, sodass wir häufiger mal von der Bearbeitung der Aufgabe abweichen, was dann auf die Zeit der anderen Projekte schlägt. Das ist mir aber deutlich lieber als unmotivierte Projektpartner, denn dann ist man schnell mal unproduktiv.
Insgesamt arbeiten wir gut auf die Endpräsentationen und Klausuren zu. In einem Fach hat der Professor sogar die Prüfung vorgezogen, damit die nicht zeitgleich mit den anderen stattfindet. Durch diese noble Entscheidung des Professors habe ich das Fach schon vor Weihnachten abhaken können und kann mich ab jetzt auf die anderen Projekte konzentrieren und habe dadurch nun eine Gruppenarbeit weniger.
Momentan macht das Studium echt Spaß und sogar das Tief, das ich in einem Fach hatte, habe ich überwunden und freue mich, an dem Projekt mit neuen Ideen weiter arbeiten zu können. Das Tief kam daher, dass meine Partnerin und ich zwar Ideen hatten, jedoch haben diese Ideen nicht die Vorstellungen unserer Professorin getroffen. Nachdem wir uns nun verschiedene Varianten mithilfe vieler Bücher angeschaut haben, fanden wir einen Kompromiss, der perfekt passt. Nun macht auch das Fach wieder Spaß und wir können in die Endplanung für die immer näher rückende Prüfung einsteigen.

Autor: Pia  |  Rubrik: orientieren  |  Jan 13, 2020
Autor: Pia
Rubrik: orientieren
Jan 13, 2020