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Bachelor live

Neustart Hobby

Mit dem Beginn meines Studiums an der Filmhochschule machte ich mein größtes Hobby zu meinem Hauptlebensinhalt. Das war und ist großartig, führte allerdings auch dazu, dass mir eine zentrale Freizeitbeschäftigung als solche abhandenkam. Beim Thema Hobbys sieht es bei mir deshalb seit geraumer Zeit etwas rar aus. Die viele Arbeit und die häufigen Ortswechsel hatten in letzter Zeit zur Folge, dass ich meine Mitgliedschaft im Fitnessstudio gar nicht mehr wahrnehmen konnte. Als Ausgleich konzentrierte ich mich allein auf das Suchen und Hören von Musik. Viele Abende verbrachte ich auf Musik-Streaming-Diensten und suchte teils exzessiv nach neuen Bands und Liedern. Aber auch der Besuch von Konzerten, einer Beschäftigung, der ich in München anfangs noch öfter nachging, wollte sich seit langem partout nicht mehr ergeben.
Im neuen Jahr sollte das anders werden – so nahm ich es mir vor. Deshalb war ich ganz Feuer und Flamme, als ich ein Januarwochenende entdeckte, an dem gleich zwei spannende Konzerte stattfanden. Das lange musikalische Stöbern sollte sich also auszahlen. Ich überzeugte einen guten Freund, mich zu begleiten und schnell waren die Karten gekauft. Beides waren eher kleinere Clubkonzerte, von deutschsprachigen Bands, die gerade ihre ersten Alben herausgebracht hatten. Während das erste Konzert am Freitag von den Düsseldorf Düsterboys sehr rockig und sogar witzig war, kam Tristan Busch am Sonntagabend für uns in einer komplett reduzierten Solo-Akustik-Variante auf die Bühne. Das waren beides ganz unterschiedliche und schöne musikalische Abende.
Beflügelt durch diese Konzerterlebnisse und auch auf Grund des zunehmenden Freiraums im Seminarplan meiner Hochschule, entschloss ich mich daraufhin, endlich wieder ins Fitnessstudio zu gehen. Das erste Mal nach einer längeren Pause ist immer äußerst mühsam und die Tage danach durchaus schmerzhaft. Ich freute mich aber auf diesen Kater der gesunden Art und die vitalisierende Wirkung des Sports. Je regelmäßiger ich dem nachgehe, desto besser wird es. Auch das kann ein Antrieb sein.
Ich bin jedenfalls froh, wieder zu meinen alten Hobbys gefunden zu haben und hoffe, dabei zu bleiben.

Autor: Conny   |  Rubrik: studium  |  Feb 17, 2020
Autor: Conny
Rubrik: studium
Feb 17, 2020

Bachelor live

Hallo Bachelorarbeit!

Ich kann mich noch daran erinnern, wie wir im ersten Semester unsere Bachelorarbeit anmelden mussten: Mit der eigentlichen Arbeit hatte das nichts zu tun. Stattdessen war es nur ein formeller Antrag, den alle Studierenden am Anfang ihres Studiums stellen müssen. Damals fühlte sich die Bachelorarbeit noch Ewigkeiten entfernt an.
Unzählige Klausuren und Hausarbeiten später hat sich das verändert: Langsam wird es Zeit. Wann die Bachelorarbeit geschrieben wird, ist vom Studienverlaufsplan abhängig: In einigen Studiengängen muss sie zum Beispiel während des sechsten Semesters geschrieben werden, weil sie von einem Kurs begleitet wird oder zuvor in einem Praktikumssemester Daten gesammelt werden müssen. In anderen Studiengängen – und so auch bei mir – kann man sie eigentlich immer schreiben, egal ob im Semester oder in den Wochen dazwischen.
Schritt 1 auf dem Weg dahin: die Themenfindung. Bei meinen Hausarbeiten fand ich oft, dass das der schwerste Schritt war. Themensuche bedeutet, unheimlich viel Literatur zu lesen, die man später gar nicht unbedingt braucht. Schließlich braucht es zuerst einmal einen soliden Überblick über die Literatur, die es zu dem Thema schon gibt, bevor man sich dafür oder dagegen entscheiden kann.
Was für mich auch eine Rolle spielte war die Fächerwahl. In meinem Zwei-Fach-Bachelor kann ich mir aussuchen, in welchem Fach ich meine Bachelorarbeit schreiben möchte, also entweder in der Medienwissenschaft oder in der Politikwissenschaft und Soziologie. Letztendlich kann das aber Auswirkungen darauf haben, für welche Masterstudiengänge ich zugelassen werde: Viele fordern, dass Studierende eine Mindestanzahl an Punkten in einem bestimmten Studienbereich im Bachelorstudium erworben haben. Weil dazu auch die Bachelorarbeit zählt, sind das immerhin zwölf Punkte, bei denen ich frei entscheiden kann, in welchem Fach ich sie belegen möchte.
Die letzten Tage habe ich daher in der Bibliothek damit verbracht, Literatur zu wälzen: Noch habe ich mich weder auf ein Fach, noch auf ein Thema festgelegt. Ein wenig spiele ich mit dem Gedanken, einen Essay, den ich während meines Auslandssemesters geschrieben habe, noch einmal aufzugreifen. Bis ich mich dafür entscheiden kann, heißt es aber zuerst einmal: noch jede Menge lesen.

Autor: Marie  |  Rubrik: studium  |  Feb 14, 2020
Autor: Marie
Rubrik: studium
Feb 14, 2020

Bachelor live

Polka!

Anfang des Jahres fand an meiner Schule der Tag der offenen Tür statt. Eine Bühnenshow durfte zu diesem Anlass an einer Schauspielschule natürlich nicht fehlen. Für meine Klasse war es die erste Gelegenheit, auf der Bühne des schuleigenen Theaters zu stehen, weswegen alle sehr aufgeregt und motiviert waren. Noch vor Weihnachten studierten wir daher im Tanzunterricht eine Polka ein. Die Polka ist ein sehr lebhafter Tanz, der besonders von großen Gruppen aufgeführt sehr eindrucksvoll aussieht. Wir probierten verschiedene Schritte aus, tanzten paarweise und alleine, im Kreis und anderen Formationen und auch Hebefiguren wurden mehrmals integriert. Da alles so perfekt wie möglich sein sollte, wurden nicht nur die Tanzschritte, sondern auch das Kostüm und das Makeup unter meinen Klassenkameradinnen ausführlich besprochen. Ich fand es sehr schön, den ganzen Trubel mitzuerleben, da ich selber lange nicht mehr auf einer Bühne stand und diese Aufregung immer sehr genossen habe. Mehrere Tage lang übten wir alles ein und bald schon stand der Auftritt vor der ‚offenen‘ Tür! Auch andere Klassen hatten Tänze und Performances einstudiert, die auf der Bühne präsentiert werden sollten. Am Abend vor dem besagten Tag gab es eine Generalprobe, bei der ich alle Auftritte ansehen durfte. Eine Klasse hatte einen Tanz im Stil der 20er Jahre choreografiert, eine andere führte akrobatische Übungen vor und viele weitere das, was sie in den letzten Monaten im Schauspiel- sowie Tanzunterricht gelernt hatten. Am nächsten Morgen war dann die Aufregung bei allen sehr groß. Wir kleideten uns in den Umkleiden hinter der Bühne um und probten ein letztes Mal, bevor wir auf die Bühne gerufen wurden. Zu unserer aller Erleichterung verlief unser Tanz reibungslos und wir erhielten viel Applaus. Danach hatten wir noch Unterricht, der auch für die Besucher zugänglich war. Am Nachmittag gingen meine Klasse und ich dann noch gemeinsam etwas essen. Und natürlich war das Essen eher zweitrangig, da Bilder und Aufnahmen von unserem Tanz und der gesamten Show, die von Angehörigen gemacht wurden, ausgetauscht, angeschaut und kommentiert wurden. Was für ein Tag!

Autor: Enne  |  Rubrik: studium  |  Feb 13, 2020
Autor: Enne
Rubrik: studium
Feb 13, 2020