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Bachelor live

Klassentreffen

Im Sommer 2017 habe ich Abitur gemacht, seit mittlerweile zweieinhalb Jahren bin ich also fertig mit der Schule. Es ist ein seltsames Gefühl, dass Menschen, denen man zuvor fast täglich begegnet ist, plötzlich nicht mehr Teil meines Lebens sind.
Klar, meine guten Freunde treffe ich noch regelmäßig. Wenn ich nicht gerade zum Studieren in Freising bin, verbringe ich meine Zeit am liebsten mit meiner alten Clique.
Die meisten Bekanntschaften aus der Schulzeit sind dann aber doch nicht verbindlich genug, sodass man den Kontakt über kurz oder lang verliert. Eigentlich furchtbar schade, denn ich mochte meine Klasse. Spontan würde mir niemand einfallen, den ich unsympathisch gefunden hätte.
Mit dieser Einstellung stehe ich aber ziemlich alleine da, denn bei den Vorbereitungen für die Abschlussfeier zeigte sich damals, dass sich viele überhaupt nicht leiden können. Unsere Abifahrt kam gar nicht erst zustande, weil sich die Klasse in Gruppen aufteilte.
Deshalb nahm ich an, dass ein Klassentreffen wohl nicht so schnell stattfinden wird. Doch kurz vor Weihnachten kam die Idee auf und bei der anschließenden Online-Umfrage kündigten sich fast fünfzig Leute an – immerhin ungefähr die Hälfte unseres Jahrgangs.
Das Treffen fand dann auch gleich zwischen den Jahren statt. Wir tauschten uns über unsere derzeitige Lebenssituation aus, schwelgten in Erinnerungen und genossen die Zeit miteinander. Dabei fühlte es sich die ganze Zeit an, als würden wir noch gemeinsam zur Schule gehen, niemand hatte sich groß verändert und die alte Vertrautheit war immer noch da. Ich freue mich schon auf das nächste Mal.

Autor: Hannes  |  Rubrik: studium  |  Jan 23, 2020
Autor: Hannes
Rubrik: studium
Jan 23, 2020

Bachelor live

Paris (Stolberg)

Den Jahreswechsel 2020 wollte ich mit meiner Freundin in Paris verbringen. Da wir seit eineinhalb Jahren eine Fernbeziehung führen, fanden wir die Vorstellung schön, unsere begrenzte gemeinsame Zeit dort zu verbringen. Anlass war außerdem, dass eine sehr gute Freundin von uns ihr Auslandsjahr in der französischen Hauptstadt verbringt.
Die Bahntickets buchten wir gut zwei Monate vorher. Was für uns zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht absehbar war: Anfang Dezember begann Frankreich für mehrere Wochen zu streiken. Zunächst dachte ich, dass die Streiks bald vorbei sein würden. Doch als kurz vor Weihnachten immer noch kein Ende in Sicht war, begann ich zu zweifeln. Laut Fahrplan fiel unser Zug nun komplett aus. Die Mitarbeiterin im DB-Reisezentrum machte uns wenig Hoffnung und riet uns, die Tickets zu stornieren. Den Preis würden wir vollständig erstattet bekommen. Unter Ärgern und Fluchen entschieden wir uns deshalb dazu, alles abzubrechen.
Nachdem wir in den vergangenen Jahren Silvester immer in gemütlicher Runde verbrachten, hatte ich mich sehr auf die neue spannende Stadt und ein wenig mehr Action gefreut. Ein alternatives Neujahrsprogramm war so kurzfristig nicht mehr bezahlbar und so sahen wir uns auf die altbewährte Methode angewiesen.
Letztendlich stellte es sich als großes Geschenk heraus, die Zweisamkeit daheim zu genießen. Am Abend kochten wir ein selbst kreiertes Silvestermenü und tagsüber machten wir einen Ausflug in das wunderschöne Städtchen Stolberg im Harz, das fast ausschließlich aus Fachwerkhäusern besteht. Als Eifelturmersatz diente uns das 1896 erbaute Josephskreuz auf dem großen Auerberg. Mit 38 Metern Höhe ist es das größte eiserne Doppelkreuz der Welt. Welcher Mann von Welt kann schon von sich behaupten, dies einmal bestiegen zu haben?

Autor: Conny   |  Rubrik: studium  |  Jan 22, 2020
Autor: Conny
Rubrik: studium
Jan 22, 2020

Bachelor live

Spaghetti mit Limettensauce

Seit ich mit meinem Studium begonnen habe, koche ich nur noch sehr selten.
Und das liegt vor allem an der Mensa. Dort werden neben belegten Broten, Snacks, Vorspeisen und Desserts täglich zwei warme Gerichte angeboten. Diese sind nahezu immer vegetarisch oder vegan.
Besonders schön finde ich, dass viele Mahlzeiten mit Rucola, Petersilie, Nüssen oder einem kleinem Beilagensalat serviert werden. Überall ist viel Gemüse dabei. So habe ich meist das Gefühl, mich recht gesund zu ernähren. Außerdem ist das Essen mit 2,50 Euro im Durchschnitt günstig und ich muss weder kochen noch einkaufen.
Aus diesen Gründen esse ich unter der Woche fast täglich in der Cafeteria. Natürlich überzeugen nicht alle Gerichte, manchmal muss man eben verkochtes Gemüse oder essigsauren Salat in Kauf nehmen. Gewöhnungsbedürftig fand ich auch die kürzlich angebotenen „Spaghetti mit Limettensauce und Cashewkernen“, denn diese entpuppten sich als trockene Nudeln mit einer Fingerspitze gehackter Cashewkerne. Von der Limettensauce war weit und breit nichts zu sehen.
Aber meistens überzeugen mich die angebotenen Gerichte eben doch, denn sie
schmecken deutlich besser, als man es von einem Kantinenessen erwarten würde und an manchen Tagen sind sie sogar richtig lecker. Ich finde es bewundernswert, dass so viele frische Zutaten verarbeitet werden und, dass die Verköstigung von Tausenden von Studierenden insgesamt so reibungslos funktioniert.
Ein schöner Nebeneffekt ist das gemütliche Beisammensitzen mit Freunden: Nach einem langen Vormittag im Hörsaal bietet sich hier die Gelegenheit zum Plaudern und Entspannen.

Autor: Anna  |  Rubrik: studium  |  Jan 20, 2020