interaktiv

Studentenleben live

Nicht nur Englisch sprechen - Englisch DENKEN

Autor:
Jacqueline

Rubrik:
studium

30.10.2013

Die ersten vier Wochen meines Studiums sind nun passé und es ist an der Zeit, ein erstes kleines Fazit auszusprechen. Zuallererst muss ich sagen, dass diese Wochen schon sehr intensiv waren: Ich habe bereits zwei Präsentationen hinter mir und muss jede Woche zusammen mit meiner Gruppe einen Artikel ausarbeiten. Das bedeutet: Im Internet oder in Journalen nach ansprechenden, interessanten Artikeln suchen und eine einseitige Zusammenfassung schreiben sowie drei bis vier Diskussionsfragen überlegen.

Außerdem erwartet mein Professor, dass wir jede Woche vier Kapitel unserer dicken „Marketingbibel“ lesen und auch hier wieder eine Zusammenfassung schreiben. Allerdings eine der kritischen Art. Eine reine Aufzählung der wichtigsten Punkte ist also nicht ausreichend. Stattdessen müssen wir zusätzliche Beispiele, Anmerkungen und Beschränkungen ergänzen oder gar Verbesserungsmöglichkeiten erwähnen. In seinen Vorlesungen müssen wir dann unser neu erlangtes Wissen unter Beweis stellen, und zwar in einer kleinen mündlichen Abfragerunde – wie damals in der Schule. Ich kann also doch mehr Parallelen zwischen Schule und Masterstudium nennen als ich dachte. Gerade im Vergleich zu meinem Bachelorstudium muss ich jetzt viel mehr Zeit in „Hausaufgaben“ und Co. investieren.

Ich versuche, mich selbst damit zu motivieren, mir die Vorteile vor Augen zu führen: Genau genommen ist es ja nichts anderes als Übung, Übung, Übung. Nicht nur aus fachlicher Perspektive, sondern auch aus sprachlicher Sicht. Da ich nun die meiste Zeit des Tages auf Englisch denke, fällt es mir privat manchmal schwer, die richtigen Worte auf Deutsch zu finden. Nicht, dass ich sie vergessen hätte, aber die englischen Begriffe kommen mir einfach zuerst in den Sinn. Schon witzig irgendwie. Ich meine, es sind erst vier Wochen vergangen – wie soll es bloß am Ende meines Studiums werden?!

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