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Studentenleben live

Zur Belohnung: Wien

Autor:
Maja

Rubrik:
studium

04.09.2015

Man sagt ja immer der Weg sei das Ziel. Aber obwohl wir unsere sechstägige Radtour nach Wien sehr genossen haben, waren wir froh, angekommen zu sein. Die Landschaft, die Donau und auch die kleinen Örtchen am Weg, besonders in der Wachau, waren zwar wunderbar, aber uns tat am Ende doch alles weh. Das Wetter war leider auch nicht sehr beständig. Letztlich hat es zwar kaum geregnet, aber wir haben immer ein bisschen befürchtet, dass wir in der Nacht von einem Gewitter weggespült werden.

Auch bei den Rädern waren wir uns nicht ganz sicher, ob sie die Wegstrecke von über 300 Kilometern aushalten würden. Bei einem Kaufpreis von 50 Euro und mindestens 30 Jahren auf dem Buckel, war diese Angst vielleicht nicht ganz unberechtigt. Zur Sicherheit hatten wir vorher in Leipzig alles gecheckt, was potenziell kaputt gehen hätte können. Vor allem Bremsen, Mantel und Schaltung haben wir eingehend inspiziert. Und wir hatten Glück, denn die Räder sind ohne Panne bis nach Wien gerollt.

In Wien wohnten wir in der WG einer sehr guten Freundin. So hatten wir gleich das Gefühl zu Hause anzukommen. Ihr Mitbewohner hat uns gezeigt, wie alles funktioniert und uns Tipps gegeben, was wir am besten in Wien unternehmen könnten. Die ersten beiden Tage sind wir aber einfach nur durch die wundervolle Innenstadt spaziert und haben viel Interessantes im Reiseführer gelesen.

Mein Freund wollte unbedingt Schloss Schönbrunn besichtigen. Mit Mühe konnte er mich dazu überreden, die zwölf Euro Eintritt zu zahlen. Nach dem Ticketkauf mussten wir drei Stunden warten, bis wir ins Schloss gelassen wurden. In dieser Zeit erkundeten wir die Gärten und Parkanlagen des Schlosses. Die anschließende Führung mit dem Audioguide durch das imposante Gebäude war so gut, dass letztlich sogar mir die Besichtigung Spaß gemacht hat.

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