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Studentenleben live

Ein rechter Stress mit Umweltrecht

Autor:
Mia

Rubrik:
studium

10.06.2015

Wie ich schon einmal erzählt habe, bin ich seit diesem Semester verstärkt an der rechtswissenschaftlichen Fakultät unterwegs. Ich habe mich für ein Zusatzstudium in Umweltrecht entschieden, mich dafür mit dicken Gesetzestexten eingedeckt, besuche zweimal wöchentlich Veranstaltungen und habe auch schon ein vertiefendes Blockseminar hinter mir. So weit, so kompliziert. Mir gefällt es, mal etwas ganz anderes im Studium zu lernen, nichts Naturwissenschaftliches, nichts mit Blümchen und Bienchen, sondern harte Gesetzestexte. Ganz leicht tue ich mich aber nicht, ist schließlich alles Neuland. Trotzdem habe ich mich entschlossen, die erste von drei Klausuren in diesem Semester mitzuschreiben. Als es soweit war, musste ich doch ganz schön schlucken: Ich sollte eine Genehmigungsprüfung für ein Bauvorhaben mit drei Teilfällen durchführen. Naiv wie ich bin, dachte ich anfangs noch, ich könnte mir einen Fall aussuchen. Da dann aber doch alle drei bearbeitet werden mussten, hatte ich vor allem mit der Zeit zu kämpfen. Mal schauen, was rauskommt und ob ich noch einen oder gar zwei Anläufe brauche. Als nächstes stand eine Klausur aus den Einführungsvorlesungen auf dem Plan. Ich war schon lange nicht mehr so nervös vor einer Prüfung. Zudem fühlte ich mich schlecht vorbereitet. 22 Fragen gab es rund um Bundesemmissions-, Bodenschutz- und Wasserhaushaltsgesetz. Was war ich froh, dass ich doch gut durchkam, die Fragen sich hauptsächlich auf Gesetzestextauslegungen bezogen und mir doch einiges einfiel. Danach konnte ich wirklich erleichtert in das verlängerte Wochenende starten, auch wenn noch nicht klar ist, ob ich die Klausuren bestanden habe. Und die nächste Hürde steht auch schon bevor: Ein Referat für ein Biogeochemie-Symposium, das ich als Pflichtveranstaltung für meine Vertiefung im Master belegen muss. Ich fühle mich schrecklich unter Zeitdruck.

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