interaktiv

Geschichte und Philosophie

Ein Jahr Leipzig — ein paar Gedanken

Autor:

Rubrik:
studium

21.09.2009

Seit einem Jahr studiere ich nun hier in Leipzig Geschichte und Philosophie. Leipzig - eine tolle Stadt! Das Studium macht mir große Freude - im Großen und Ganzen.

Die Module des ersten Semesters in Geschichte fand ich langweilig, um Übersicht ging es - 2500 Jahre im Schnelldurchlauf, dann ein Abfragetest, das war schlechter als Schule. Nun im zweiten Semester fing das richtige Studium an. Schwerpunktmodule versuchten in die Tiefe zu gehen. Russland in der Neuzeit mit Fokus auf die vielen Völker, Ethnien und Subgruppen, die es umfasst. Oder das Byzantinische Reich im frühen und hohen Mittelalter.

In der Philosophie tauchten wir gleich im ersten Semester richtig ein. Mit einem kleinen Büchlein von Platon haben wir uns die vier Monate beschäftigt und in einem anderen Modul das gleiche mit Foucault gemacht.

Eines Winterabends wurde mir das Aufstecklicht vom Fahrrad geklaut, eines Frühlingsabends das Rad selbst. In der Zwischenzeit war ich schon einige Male auf dem vom Regen spiegelglatten Kopfsteinpflaster und auf den Straßenbahnschienen ausgerutscht und gestürzt. Von einer 5er-WG zog ich in eine 3er-WG. Von einem riesigen Zimmer mit Stuck an der dreieinhalb Meter hohen Decke - einem Zimmer, das wegen der 80 Kubikmeter Luft, die es umschloss, im Winter nicht warm werden wollte - in ein kleineres, in dem es mich im kommenden Winter nicht frösteln wird.

Diesen Artikel teilen

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Das hilft uns, dir ein gutes Nutzungserlebnis zu bieten und unsere Website zu verbessern. Wenn du durch die Seiten surfst, erklärst du dich hiermit einverstanden. Hier erfährst du mehr über die Nutzung deiner Daten und Möglichkeiten zum Widerspruch.