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Geschichte und Philosophie

Unicampus — von der Wiege bis zur Bahre

Autor:

Rubrik:
studium

27.01.2010

Der neue Unicampus in Leipzig ist mitten in der Innenstadt gelegen. Letztes Jahr wurde er eingeweiht. Noch ist nicht alles fertig gestellt, aber beeindruckend ist er schon jetzt. Man kann dort den ganzen Tag, ja fast das ganze Leben verbringen: Seminare und Vorlesungen, zwischendrin in die Fütterungsanstalt, Mensa genannt, dann in die rund um die Uhr geöffnete Bibliothek.

Wenn ich müde bin, lege ich mich auf eines der roten Sofas und decke mich mit meiner Jacke zu. Selbst zu Abend kann ich in der Mensa essen. Klos gibt’s natürlich überall. Wenn mir das Geld ausgeht, kann ich zur Sparkassenfiliale im Gebäude gehen. Fehlen eigentlich nur noch Duschen, dann könnte ich mir das passende Shampoo auch in der Drogerie nebenan besorgen. Seminar- und Vorlesungsgebäude sind mit einer Brücke verbunden, die Mensa ist unter den Hörsälen und darunter befindet sich die Fahrradgarage.

Ob ich mal im Selbstversuch eine Woche darin verbringen soll?! Na ja, soll toll ist das Mensa-Essen nun doch nicht und ich würde nicht nur die täglichen Fahrradfahrten sehr vermissen. Beeindruckt bin ich aber schon, dass manche Studenten extra zum Mittagessen zur Uni fahren, wenn sie auch sonst dort keine Veranstaltungen haben.

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