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Geschichte und Philosophie

Die Zelte abbrechen

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Rubrik:
studium

01.10.2010

Ich fotografiere mein Zimmer noch ein paar Mal, räume es dann auf und fotografiere es wieder. Mit einem feuchten Lappen wische ich die feurige Farbe, die ich auf die Heizkörper aufgetragen hatte, ab. Das langweilige Weiß tritt zutage. Ich wringe den Lappen aus und schaue, ob das windbewegte Strohfeld, das ich an die Wand gemalt hatte, auch abzuwischen geht. Ja, auch das. Einen Vorteil haben diese Biofarben also.

Bei Teilauto, dem Leipziger Carsharing, bin ich wieder Mitglied geworden. Sie haben einen Studententarif. Der Wagen selber kostet pro Stunde nur zwei Euro zwanzig. Meine Möbel sind alle klein oder zerlegbar – ein Regal aus übereinander gestapelten Holzwürfeln, ein Kleiderschrank, der genau in der Mitte teilbar ist.

Inzwischen habe ich hier in Leipzig einige Freunde – sie wollen mir alle beim Umzug helfen – das ist super, das macht das Ganze zu einem Erlebnis.

Dieser Raum, diese vier Wände, die ich mir zueigen gemacht habe – in 14 Monaten, die schönen Abende mit vielen Freunden und mit diesem wunderbaren Mädchen… Ade

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