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Geschichte und Philosophie

Mein Hiwi Büro

Autor:

Rubrik:
studium

25.10.2010

Die letzen hundert Meter vor dem GWZ (Geisteswissenschaftliches Zentrum) stehen Fahrräder über Fahrräder und irgendwo findet auch meines noch Platz. Dann ins Foyer, die Treppen hoch, nach rechts, nach links und nach rechts. Den Schlüsselbund aus der Hosentasche und ein Druck auf den Transponder. Ein hallendes Biep und ich kann mit doppelter Umdrehung der Sicherung die Tür zu meinem Büro öffnen.

Mütze auf den Tisch, Rucksack auf den Boden, vier Schritte zum Fenster und wieder frische Luft. Der Blick in die Krone einer herrlichen, sich schon verfärbenden Platane. Damit das Fenster nicht von alleine wieder zufällt, lehne ich die Schreibtischlampe dagegen. Mit der Fußspitze lege ich den Schalter des Stromverteilers um und klappe den Laptop auf. Der Drucker macht sich mit einem Surren und Brummen kurz bemerkbar und verstummt dann wieder. Ich gebe kurz unserer Sekretärin Bescheid, dass ich da bin. Sie meint, es gäbe noch nichts zu tun, vielleicht nachher einen Botengang.

Ihr Gesicht hellt sich auf, als ich ihr sage, dass ich auch noch einiges für die Uni zu tun habe, womit ich mich derweil beschäftigen werde. Ich nehme die Trauben mit zur kleinen Küche, fülle etwas Wasser in den Kocher, wasche und lege sie auf einen Teller. Ein Teebeutel in eine Tasse, das Wasser darüber und alles mit zurück ins Büro. Die Arbeit kann beginnen.

 

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