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Geschichte und Philosophie

Der schönste Teil meines Studiums

Autor:

Rubrik:
studium

13.12.2010

Die Entdeckung, das Finden eines Freundes und wunderbaren Gesprächpartners ist das große Glück meines Studiums hier in Leipzig. Fast täglich treffen wir uns in der Uni oder Stadt – zum gemeinsamen Mittagessen beziehungsweise spätem Frühstück in der Mensa oder in einem der leider viel zu seltenen Cafés mit wienerischem Flair.

Gemeinsam lassen wir uns über die lahmen, nicht begeisternden Dozenten aus und steigern uns – so wie sich zwei geübte Tennisspieler die Bälle zuspielen – in die schönsten philosophischen Betrachtungen und Dispute hinein. Wir lesen uns gegenseitig Passagen aus unseren jüngst erstandenen Büchern vor, die uns begeistern – kurzweilige Bibeln. Dabei genießen wir beide den Vorteil des besten nur vorstellbaren Betreuungsverhältnisses – 1:1. Genau das, was wir bei unseren Dozenten missen, schaffen wir uns selber – eine Atmosphäre der Begeisterung, einen Ort der Inspiration und der Prüfung von Ideen, sowie einen ganzheitlicheren Lernansatz, der in den armseligen 90 Minuten in sterilen Seminarräumen mit apathischen, phlegmatischen, quasi-autistischen und desinteressierten, Punkte sammelnden Kommilitonen mit 90-Minuten-Pädagogen nicht gepflegt wird.

 

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