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Wirtschaftswissenschaften

"Auf in den Dschungel!"

Nicht nur im Fernsehen kann man jetzt wieder gewisse Personen dabei beobachten, wie sie sich durch das Dickicht des australischen Dschungels kämpfen und sich auf der Suche nach gelben Sternchen an nur jeden erdenklichen Strohhalm, manchmal auch Grashalm, klammern.

Aber auch in der FH macht sich das Dschungelfieber bemerkbar: Gerade jetzt in der Klausurenzeit hört man immer öfter abenteuerliche Geschichten über die verzweifelte Suche nach rettenden Punkten, koste es, was es wolle: „Ich schreibe einfach alles hin, was mir zu dem Thema einfällt – irgendetwas davon wird schon richtig sein!“ Diese Strategie ist aber nicht unbedingt zielführend. Die Professoren hätten schon gern ihre Fragen beantwortet und keine Aufsätze zu einem „Reizwort“, das sich der Student „selbst“ ausgesucht hat.

Dann schon lieber Dschungelfieber im Rahmen des „Frozen Tuesday“: Zwar sind die Klausuren noch nicht alle geschrieben, aber so ziemlich jeder denkt bereits an die befreiende Klausurenabschlussparty. Der Ticketvorverkauf hat bereits begonnen und wer nicht rechtzeitig eine Karte ergattert, der hat dann wohl Pech gehabt. Meine Eintrittskarte befindet sich bereits in Sicherheitsverwahrung. Also dann noch ein letzter Auftakt vor den Semesterferien in Form der Personalwirtschaftklausur und ab geht die Post!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Jan 20, 2011
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Jan 20, 2011

Geschichte und Philosophie

Mensa Revolution — Essen hilft

In unseren Mensen an der Uni Leipzig fanden in den letzten Monaten einige Veränderungen statt. Angefangen hat alles mit der Neueröffnung unserer Zentralmensa – alles neu, alles blank, alles rational durchdacht. Knapp 3000 Essen werden hier in drei Stunden ausgegeben und hinuntergeschlungen, selten wirklich gegessen. Doch für mich stellte es eine wesentliche Verbesserung dar. Zuvor konnten wir immer nur zwischen fertig zusammengestellten Gerichten wählen, selten jedoch sagte mir eines in seiner Gesamtheit zu, so dass ich häufig einen Teil des Essens stehen ließ oder vorher noch um Verzicht auf die Soße oder ähnliches bat. In der neuen Mensa kann ich mir verschiedene Hauptspeisen und beilagen zusammenstellen, dazu noch einen Schuss Olivenöl oder etwas frisch gemahlenen Pfeffer fügen. Somit wurde ich zum fast regelmäßigen Besucher der Mensa.

In den letzten Wochen las ich dann von der „Mensa Revolution“ – ein Programm des Stura (Studentenrat). Es fing damit an, dass einige der Gemüse, die als Beilagen angeboten wurden, aus ökologischem Anbau stammten –feine Prinzessbohnen, Brokkoli, Karotten, etc. Bald stand bei der Ausgabe des Fischgerichts eine kleine Notiz, die darauf verwies, dass keine Fische mehr angeboten würden, die laut Greenpeace oder WWF zu den besonders überfischten und bedrohten Arten zählen. Manchen Supermärkten ähnlich kamen zu einigen Getränken, Milchprodukten und abgepackten Speisen eine Kennzeichnung à la „ich bin von hier“ oder „regional“. Auch in der Cafeteria wird nur noch Kaffee mit dem Siegel des „Fairen Handels“  gereicht, außerdem feine Schokolade und Schokoriegel.

Im Ganzen eine gute Sache, fehlt nur noch, dass wir auf uns selber achten und nicht irgendwas sondern gesundes in uns reinschaufeln – oder noch besser in angenehmer Atmosphäre speisen.

Autor:   |  Rubrik: studium  |  Jan 12, 2011
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Rubrik: studium
Jan 12, 2011

Geschichte und Philosophie

Studium: Ausbildung oder Bildung? — Neujahrsreflexionen

Was ist mein Studium? Ausbildung oder Bildung?! Wo liegt überhaupt der Unterschied? Ausbildung bedeutet für mich, wie in der Sprache der Mathematik, Formeln zu erlernen und sich in ihrer Anwendung zu üben oder, wie in der Sprache der Musik, das Beherrschen eines Instruments und das Einüben von Stücken.

Bildung ist die Suche nach Formeln und das Komponieren von Musikstücken. Eine Ausbildung erhalte ich, Bildung erlange ich. Ich denke, dass beides nicht völlig voneinander zu trennen ist – in unterschiedlichen Proportionen kommt es immer zusammen. Eine Ausbildung kann man an der Universität immer erhalten, aber Bildung zu erlangen beziehungsweise selber den Schwerpunkt auf Bildung zu legen, ist wohl eine Frage des Anspruchs. Ein Anspruch, den man an sich selbst stellt. Auch eine Frage des Skeptizismus mit welchem ich dem Erfahrenen begegne und eine Frage des Spiels damit. Dass ich das Erlernte und Erfahrene in meine Welt integriere, dass ich nicht zwischen parallelen Welten changiere – zwischen Uni und Freizeit, zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Diese Sphären will ich mit einander verschmelzen, sie in Einklang bringen, sonst brächte mir das ganze herzlich wenig.

 

Autor:   |  Rubrik: studium  |  Jan 7, 2011
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Rubrik: studium
Jan 7, 2011