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Studentenleben live

Die Einkommenssteuererklärung, die Prüfung und ich

Bisher ist es mir erspart geblieben eine Einkommenssteuer verfassen zu müssen. Das feste Wissenseinkommen als Schülerin beziehungsweise jetzt Studentin ist für derartige Zwecke eher irrelevant. Wenn ich all die langen Gesichter sehe, die Richtung Steuerberater tappen, dann kann ich wohl auch ganz froh darüber sein.

Doch das liebe, gute Steuerrecht hat mich im Rahmen meines Studiums eingeholt: „Steuerrecht Grundlagen“ steht auf dem Stundenplan, was mich unmittelbar in den Club der Langgesichter katapultiert. Jetzt steht auch noch in zwei Wochen die Klausur an. Wie die aussehen wird? Wahrscheinlich nicht viel anders als die Übungsfälle, die wir bisher bearbeitet haben: Einkommenssteuererklärungen prüfen und berichtigen und noch jede Menge anderer „lustiger“ Dinge zum Thema Einkommens- und Umsatzsteuer.

Zwei meiner Freundinnen kommt dies sehr entgegen: Während die eine der beiden bereits eine Ausbildung zur Steuerberaterin absolviert hat, hat sich die andere erst im Studium in den Bann der Steuern ziehen lassen. Meiner Meinung nach zwar unverständlich, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Da ist es wohl kaum verwunderlich, dass die beiden den Schwerpunkt „Steuern“ gewählt haben.

Wenn ich so die gelbe Textausgabe der wichtigsten Steuergesetze betrachte, die gerade vor mir liegt, dann muss ich unweigerlich an Zitronen denken: Zitronen sind sauer. Steuerrecht macht mir keinen Spaß. Das macht mich sauer. Sauer macht lustig. Steuerrecht nicht. Mich zumindest nicht.

Und damit haben wir den Beweis: Steuern sind einfach nur paradox!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Mar 9, 2011
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Mar 9, 2011

Studentenleben live

Zu früh gefreut!

Was habe ich mich gefreut: Juhu, das letzte Mal ein juristisches Nebenfach. Schluss mit dem ellenlangen Paragraphengeplänkel - aus und vorbei.

Denkste. Ich drucke gespannt und voller Erwartung meinen neuen Vorlesungsplan aus und hätte am liebsten gleich auf den „Druckvorgang abbrechen“-Button geklickt. Der Dienstag wird wohl mein zukünftiger Lieblingstag werden. Das kann ich jetzt schon mit Bestimmtheit sagen. Keine Zeit für ein entspanntes zweites Mal umdrehen im warmen Bettchen, sondern pünktlich um acht Uhr auf der Matte stehen ist angesagt. Und dienstags grüßt das Wettbewerbsrecht. Hmmm. Was muss, das muss - wie man so schön sagt. Unter schön verstehe ich jedoch bei Weitem etwas anderes. Zum Beispiel die Tatsache, dass ich ganz sicher entweder montags oder freitags frei haben werde - je nachdem, in welches Ergänzungsmodul ich komme. Ein langes Wochenende ist also vorprogrammiert. Das ist schon eher nach meinem Geschmack. Aber das Leben ist ja bekanntlich kein Ponyhof und das Studium schon gar nicht, obwohl es manchmal den Anschein erwecken könnte: Auf dem Campus tummeln sich faule Pferdchen zwischen ehrgeizigen Ponys und Gerten surrenden Jockeys.

Aber wir wollen ja nicht alles im Voraus schlecht machen: Vielleicht wird es ja doch interessanter als man denkt. Ich hoffe es…

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Mar 3, 2011
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Mar 3, 2011

Studentenleben live

Der erste Auftrag

So langsam rückt das Ende des Studiums immer näher und ich werde mich entscheiden müssen: Soll ich den Master gleich hinten dran hängen oder doch lieber erste „richtige“ Erfahrungen in der Arbeitswelt sammeln, bevor ich mich wieder in Hörsälen herumtreibe? Ich kann es mir irgendwie noch gar nicht so wirklich vorstellen „richtig“ zu arbeiten. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich a) bisher eher nur kleine Nebentätigkeiten gemacht habe und b) dadurch alles eher aus der Distanz betrachtet habe. Doch jetzt sollte ich mich in nächster Zeit gezielter damit auseinandersetzen.

Erste Schritte sind schon getan, denn ich erledige ab sofort für ein Unternehmen im Marketingbereich den ein oder anderen Auftrag. Den ersten habe ich bereits hinter mir: Meine Aufgabe war es, eine Projektpräsentation zu gestalten, die einem Kunden gezeigt werden sollte. Ich habe alle Kniffe angewendet, die ich in meiner Schulzeit erlernt habe und im Laufe des Studiums aufbereiten und erweitern konnte.

Mit dem Ergebnis war ich ganz zufrieden, trotzdem hatte ich ein komisches Gefühl, als ich die Präsentation ablieferte: Ich hatte für die Aufbereitung nur Kerninhalte zum Projekt erhalten, und somit also freie Hand. Ich war unglaublich gespannt, wie es beim Geschäftsführer und auch beim Kunden ankommen würde.Tja, was soll ich sagen: Das Projekt wurde in Auftrag gegeben - ein durch und durch erfolgreiches Geschäft. Und ich freue mich wie ein Honigkuchenpferd!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Feb 23, 2011
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Feb 23, 2011