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Studentenleben live

Im Konflikt mit einem straffen Studienplan

Autor:

Rubrik:
studium

09.03.2011

In einem Monat beginnt mein sechstes Semester. Ich müsste eine Bachelorarbeit schreiben und im Herbst einen ersten akademischen Abschluss in der Hand halten. Die Dinge haben sich aber anders entwickelt: Ich habe die Anmeldefrist für die Bachelorarbeit Mitte Dezember verstreichen lassen und bin erst jetzt dabei, mich einem Thema anzunähern. Ein erstes habe ich schon wieder verworfen. Die nächste Frist Mitte Mai werde ich jedoch sicher einhalten. Ich freue mich schon darauf.

Auch freue ich mich, mir etwas mehr Zeit zu nehmen, um die ein oder andere Reise unternehmen zu können, um das ein oder andere Buch zu lesen und mich auch für Fachfremdes interessieren zu dürfen. Ich verstehe diese Zeit meines Studiums nicht nur als Ausbildung, sondern zu einem viel größeren Teil als Bildung. Dazu gehört dann eben nicht nur die Geschichte und die Philosophie. Wollte ich Weltexperte für irgendein Ereignis der Geschichte oder eine Strömung der Philosophie werden, mein Ansatz wäre der falsche. Mir geht es vielmehr darum, das Menschsein zu begreifen – in seinen vielen Facetten und Ausformungen. Mir geht es um ein Streben nach einem schöneren Leben, nicht im Sinne einer Selbstperfektionierung, sondern, wie ich dazu beitragen kann, das Leben in der Gemeinschaft zu verbessern.

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