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Studentenleben live

Die Einkommenssteuererklärung, die Prüfung und ich

Autor:
Jacqueline

Rubrik:
studium

09.03.2011

Bisher ist es mir erspart geblieben eine Einkommenssteuer verfassen zu müssen. Das feste Wissenseinkommen als Schülerin beziehungsweise jetzt Studentin ist für derartige Zwecke eher irrelevant. Wenn ich all die langen Gesichter sehe, die Richtung Steuerberater tappen, dann kann ich wohl auch ganz froh darüber sein.

Doch das liebe, gute Steuerrecht hat mich im Rahmen meines Studiums eingeholt: „Steuerrecht Grundlagen“ steht auf dem Stundenplan, was mich unmittelbar in den Club der Langgesichter katapultiert. Jetzt steht auch noch in zwei Wochen die Klausur an. Wie die aussehen wird? Wahrscheinlich nicht viel anders als die Übungsfälle, die wir bisher bearbeitet haben: Einkommenssteuererklärungen prüfen und berichtigen und noch jede Menge anderer „lustiger“ Dinge zum Thema Einkommens- und Umsatzsteuer.

Zwei meiner Freundinnen kommt dies sehr entgegen: Während die eine der beiden bereits eine Ausbildung zur Steuerberaterin absolviert hat, hat sich die andere erst im Studium in den Bann der Steuern ziehen lassen. Meiner Meinung nach zwar unverständlich, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Da ist es wohl kaum verwunderlich, dass die beiden den Schwerpunkt „Steuern“ gewählt haben.

Wenn ich so die gelbe Textausgabe der wichtigsten Steuergesetze betrachte, die gerade vor mir liegt, dann muss ich unweigerlich an Zitronen denken: Zitronen sind sauer. Steuerrecht macht mir keinen Spaß. Das macht mich sauer. Sauer macht lustig. Steuerrecht nicht. Mich zumindest nicht.

Und damit haben wir den Beweis: Steuern sind einfach nur paradox!

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