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Stipendium — vom Prof vorgeschlagen

Autor:

Rubrik:
studium

14.03.2011

Der Prof, bei dem ich Hiwi bin, hat mich für ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes vorgeschlagen. Was für eine Chance! Schade, dass mein Notenschnitt nicht auf eine Hochbegabung schließen lasse, meinte er. Dass die neueren, teilweise sehr guten Noten, nun besser seien, deute darauf hin, dass ich wohl ein Spätzünder sei. Damit ließe sich ein Vorschlag wohl noch begründen. Deshalb habe er in einem Schreiben an die Studienstiftung empfohlen, mich in das Bewerbungsverfahren aufzunehmen.

Bald, so meinte er, werden sie mir schreiben und mich auffordern, ein Bewerbungsformular auszufüllen, einen Lebenslauf zu verfassen und so weiter. Stipendium, das bedeutet, in einen Kreis von aufstrebenden Studenten aufgenommen zu werden, mit ihnen Kontakt und Austausch zu pflegen. Stipendium bedeutet aber natürlich ganz besonders auch eine finanzielle Unterstützung. Neben einem Büchergeld von 150 Euro im Monat, wird der gleiche Betrag, den man als BAföG bekommt, ebenfalls von der Stiftung getragen. Der große Unterschied ist jedoch, dass man nicht wie beim BAföG die Hälfte als Kredit gewährt bekommt und am Ende des Studium zurück zahlen muss, sondern, dass es sich um eine reine Förderung handelt. Ein Unterschied also von gut 300 Euro im Monat. Damit ließe sich anders studieren! Ich bin sehr gespannt.

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