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Studentenleben live

Der Aha-Effekt

Im Rahmen meines Ergänzungsmoduls führten wir vor Kurzem einen Persönlichkeitstest durch. Natürlich war der Spaßfaktor extrem groß, aber noch größer war der erstaunte Ausdruck, der uns Teilnehmern ins Gesicht geschrieben stand.

Laut Test gibt es vier verschiedene Temperamente. In unserem Kurs waren jedoch nur drei davon vertreten: der Rationale, der Hüter und der Idealist. Daneben gibt es noch den Freigeist. Ich selbst bekenne mich offen zum Idealisten. Nach der Ergebnisverkündung sahen wir uns einen Film an, in dem anhand der Charaktere unterschiedliche Verhaltensweisen in der Kindererziehung, Schulausbildung, Berufs- und Partnerwahl erläutert wurden. Ich muss ehrlich sagen, dass ich wirklich sehr überrascht war, wie viele dieser Thesen auf mich zutrafen. Nehmen wir beispielsweise das Kindesalter: Für kleine Idealisten gibt es im Kindergarten nichts Schöneres als Märchen zu hören oder selbst mit viel Fantasie Geschichten zu erfinden, in denen es nur so vor Sonne, Regenbogen und Schlaraffenland strotzt. In der College-Phase fallen Idealisten vor allem durch ihr enthusiastisches Engagement auf – sowohl bei Kommilitonen als auch bei Professoren. Bei der Partnerwahl setzen Idealisten vorwiegend auf das Motto „Gegensätze ziehen sich an!“ Laut Film nämlich lernen sich gerade Rationale und Idealisten kennen und lieben. Hinsichtlich der Berufswahl fielen besonders Berufe auf, bei denen Idealisten anderen Menschen helfen, selbst Fortschritte zu machen und ihre Ziele zu erreichen, zum Beispiel als Grundschullehrer.

Mein Professor war nicht sonderlich überrascht, dass ich mit diesem Berufswunsch bis vor einiger Zeit geliebäugelt habe – angeblich bin ich ein Idealist, wie er im Buche steht…

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Apr 28, 2011
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Apr 28, 2011

Studentenleben live

Darf es ein wenig experimentell sein?!

Wie ich bereits angekündigt habe, wollte ich euch auf dem Laufenden halten, was mein Ergänzungsmodul „Kommunikationstechnik“ betrifft. Ab heute heißt es nämlich nicht mehr nur „dasitzen und zuhören“, sondern „raus in die Realität und ausprobieren“. für unsere Experimentierfreudigkeit werden wir auch noch benotet: Jede Woche sollen wir bis zu drei Kommunikationstechniken entweder bei Dritten beobachten oder selbst anwenden. Unsere Ergebnisse sollen wir in vier Teilen dokumentieren. Der erste Teil enthält den Namen und das jeweilige charakteristische Kürzel der Kommunikationstechnik. Dies kann zum Beispiel ein Verhaltens-, Stimm- oder Atemmuster sein. Im zweiten Teil wird der Handlungsrahmen in kurzen Worten skizziert. Der dritte Teil beschreibt dagegen sehr ausführlich und genau die verschiedenen Interaktionen der jeweiligen Gesprächspartner. Hierbei spielen vor allem das Beobachten diverser Details (seien es kurze Mimikveränderungen oder Geräusche) eine große Rolle. Im vierten Teil wird dieser Interaktionsprozess schließlich eingehend interpretiert und es gilt herauszuarbeiten, was man aus dieser speziellen Situation für die Allgemeinheit ableiten kann. Natürlich sind auch Verbesserungsvorschläge von Vorteil – schließlich möchte jeder von uns am Ende des Semesters behaupten können, er habe sich auf kommunikativer Ebene deutlich verbessert: sei es verbal oder nonverbal.

Meine erste regelmäßige Hausaufgabe im Studium. Anders als in der Schulzeit betrachte ich sie jedoch nicht als lästig, sondern ganz im Gegenteil: Mir macht diese Aufgabe so viel Spaß, dass ich mich wirklich zusammenreißen muss, nicht mehr als drei Berichte pro Woche abzuschicken, und dass, obwohl sie sehr zeitintensiv sind – wie ich es bereits vorausgesagt habe: Mit dem Beginn des Schwerpunktes in meinem Studium wird mein Eifer neu entfacht…

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Apr 14, 2011
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Apr 14, 2011

Studentenleben live

Jetzt wird's ernst!

Die erste Woche mit dem Schwerpunkt hat angefangen. Ich wusste bereits vor Beginn des Studiums, dass ich Marketing als Schwerpunkt wählen würde und habe die letzten drei Semester sehnsüchtig auf diesen Zeitpunkt gewartet. Und nun ist es endlich soweit: Vorbei ist die Zeit der breitgefächerten Grundlagen, denn in den ersten drei Semestern musste ich ebenso Logistik- wie auch Steuervorlesungen besuchen, obwohl ich ja Marketing als „mein“ Fachgebiet auserkoren hatte. Die „formale“ Bestätigung habe ich vor wenigen Tagen schwarz auf weiß erhalten: Ich habe die Marketing-Grundlagenklausur mit einer 1,0 abgeschlossen – besser geht’s doch gar nicht! Meine ausgeflippten Ideen zu dem in der Klausur vorgegebenen Produkt haben meinen Professor scheinbar vollends überzeugt. Ich komme meinem Traum als „Werbeagentin“ immer näher…

Die Luft wird immer dünner. Der Bachelorabschluss rückt immer näher und die kommenden Klausuren sind in ihrer Gewichtung noch bedeutender als die der letzten Semester. Wer die Einstellung „egal wie die Note ist, Hauptsache bestanden“ noch nicht abgelegt hat, der sollte schleunigst daran arbeiten, denn nun kann es ganz schnell passieren, dass man sich den guten Schnitt mit einer miesen Klausur ruiniert… Erst heute habe ich von einem Freund eine Excel-Tabelle erhalten, mit der ich mir meine Bachelornote ausrechnen lassen kann. Natürlich macht das für mich zum jetzigen Zeitpunkt wenig Sinn, da ich nur die Noten der Grundlagenklausuren eintragen könnte. Aber aus der Tabelle wird vor allem eines deutlich: Jetzt wird’s ernst!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Apr 6, 2011
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Apr 6, 2011