interaktiv

Studentenleben live

Von der Raupe zum Schmetterling

Autor:
Jacqueline

Rubrik:
studium

18.05.2011

Ich bin eine Raupe. Jedenfalls jetzt im Moment, was das Berufliche betrifft. Dadurch, dass ich direkt nach dem Abitur mit dem Studium begonnen habe und auch sonst weiter keinen Nebenjob ausgeübt habe, habe ich in etwa so viel Berufserfahrung gesammelt wie eben eine Raupe Erfahrungen mit dem Fliegen hat. Doch so langsam rückt das Praxissemester immer näher: Dann heißt es erst einmal für einige Monate „Bye bye Hörsaal und hello Arbeitswelt!“ Bei diesem Gedanken macht sich bei mir eine Mischung aus Spannung, Freude, aber auch Angst und Unbehagen breit.

In der letzten Zeit wurde ich immer häufiger vor dem „Haifischbecken“ Werbewelt gewarnt. „Du kommst als erstes und gehst als letztes!“ war ein oft genannter Satz- genauso wie „Du wirst bis aufs Innerste ausgenommen!“ Pfiffige Gedanken entstehen nun einmal im Inneren, und zwar im Gehirn. Natürlich, alles immer in Maßen, wie man so schön sagt. So wie ich mich allerdings kenne, kann ich relativ gut mit Druck und Stresssituationen umgehen (bisher zumindest).

Seit mehreren Jahren träume ich nun schon davon in der Werbewelt mitzumischen. Vor Kurzem habe ich entdeckt, dass meine für das Praxissemester favorisierte Werbeagentur für meinen absoluten Lieblingswerbespot verantwortlich ist – wenn das mal kein gutes Zeichen ist! Jedenfalls werde ich nach dem Prinzip „Der frühe Vogel fängt den Wurm!“ verfahren und mich demnächst um Bewerbungen kümmern. Ehrlich gesagt habe ich ein wenig Bammel, dass man mich aufgrund mangelnder Berufserfahrung schon gleich zu Anfang aussortieren könnte, ohne vorher mein ganzes „präberufliches“ Potenzial zu begutachten. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt – so what…

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