interaktiv

Studentenleben live

"Copy and paste?!"- Nein, danke!

Autor:
Jacqueline

Rubrik:
studium

16.06.2011

Im Rahmen unseres Englischkurses „Foreign Markets“ erstellen wir zusammen mit unserem Professor ein E-Book, in dem wir unterschiedliche „Global Issues“ behandeln. Dies reicht von der Finanzkrise über die Fukushima-Katastrophe bis hin zum allgegenwärtigen Thema AIDS/HIV. Pro Nase sollen wir mindestens drei bis fünf Seiten Ausarbeitung abliefern. Meiner Meinung nach ist dies eine super Vorbereitung für die anstehende Bachelor-Thesis in einem Jahr. Auch wenn der Umfang nun noch um einiges geringer ausfällt, die Techniken bleiben die gleichen: Richtiges Zitieren will gelernt sein. Ein bloßes Herauskopieren und Einfügen relevanter Textpassagen kommt für uns nicht in Frage.

Was einem in diesem Fall alles drohen könnte, darüber bin ich dank meines Studienfaches „Wettbewerbsrecht“ bestens informiert: Das Urheberrecht hat so manche Kniffe, die man lieber nicht unterschätzen sollte, es sei denn, man hat Interesse daran, sein Geld oder seine Freiheit (denn neben Geld- können auch Freiheitsstrafen die Folge sein) zum Fenster hinauszuwerfen. Nein, dieses Ziel verfolgt natürlich keiner meiner Kommilitonen. Ganz im Gegenteil: Es geht uns darum, ein eigenes Werk zu schaffen, das gemäß Urheberrecht Individualität und ein gewisses Maß an Schöpfungshöhe aufweist. Dies bedeutet, dass wir etwas Neues entstehen lassen, das in diesem Sinne bisher kein Mensch zuvor geschaffen hat und auch nicht so ohne Weiteres zu kopieren ist. Sind diese Kriterien erfüllt, dann gilt es als Werk und ist automatisch geschützt. Aufregend, oder?!

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