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Studentenleben live

"And? ACTION!"

Wie ihr ja bereits wisst, arbeite ich zurzeit an den Bewerbungen für mein Praktikum in einer Werbeagentur. Ein einfaches Anschreiben und ein Lebenslauf sind jedoch nicht ausreichend: Zusätzlich sind einige Arbeitsproben und ein kreatives Aufgabenblatt erforderlich. Die einzelnen Aufgaben sind dabei so unterschiedlich wie Dick und Doof.

Gerade eben habe ich beispielsweise erste Assoziationen über ein Thema gesammelt, zu dem ich einen TV-Spot mit bestimmtem Inhalt kreieren soll. Erste, spontane Eindrücke und Ideen aufschreiben – dieser Schritt ist bei mir immer die Basis meines kreativen Prozesses, auf der ich dann nach und nach das Konzept aufbaue. Wie ein Maurer. Immer Stein für Stein.

Zuerst also Assoziationen. Dann erste Textfetzen, die mir dazu einfallen und die noch eher an halbe Portiönchen erinnern. Das ist mein Gerüst. Anschließend füge ich die einzelnen Teile so zusammen, dass sie ein schlüssiges und harmonisches Endergebnis bilden, das alle umhaut. In diesem Fall gilt es, eine Szene zu beschreiben, ein kurzes Textmanuskript. Und da liegt die Herausforderung: kurz. Das bedeutet, dass ich 30 Sekunden Zeit habe, um mein Produkt ins perfekte Licht zu rücken, so dass der Zuschauer einfach nicht anders reagieren kann, als gleich am nächsten Tag in den Laden zu stürmen und GENAU DAS Produkt zu kaufen. Ich muss ihn nur überzeugen!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Sep 27, 2011
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Sep 27, 2011

Studentenleben live

Jugendgruppe für Jungen

Im Frühjahr ist es mir gelungen, hier ein Leipzig, neben dem Studium, eine Jugendgruppe für Jungen zu gründen. Ich sage „gelungen“, weil ich es schon im letzten Jahr versucht hatte und es damals an den Widerständen, denen ich begegnete und der Skepsis, die man mir entgegen brachte, scheiterte. Viele Kinder und Jugendliche sind heute stark verplant. Häufig nicht aus eigenem Willen, sondern weil die Eltern das so bestimmten. An jedem Nachmittag der Woche haben sie irgendeine Aktivität: Klavierunterricht, Fußball, Tennis, Schlagzeug, Kung Fu, Nachhilfe, Film-AG oder Breakdance. Die Welt bietet so viele Möglichkeiten und sorgsame Eltern wollen, dass ihr Kind nichts verpasst. Musisch soll es sein, sportlich, natürlich gut in der Schule und zu Hause brav, ausgeglichen und angepasst. Dass junge Menschen häufig ganz anders ticken, haben sie vergessen oder verdrängt.

Tugenden, die im gemeinschaftlichen Umgang erlernt und erworben werden, sind „out“. Dabei fehlt es vielen Jungs, gerade wenn sie ohne Geschwister oder den leiblichen Vater aufwachsen, an Männern in ihrem Umfeld, die sie beobachten und befragen können, die ihnen als Vorbild dienen könnten.

Nun fand ich doch in meinem Stadtteil einen Pfarrer und ein paar Eltern, die mich unterstützen. Inzwischen treffe ich mich jede Woche mit den Jungs und gebe ihnen die Möglichkeit, so wild und aufgeregt zu sein, wie sie wollen. Sie können aber auch das, was ich ihnen vorlebe, übernehmen oder infrage stellen.

Autor:   |  Rubrik: studium  |  Sep 22, 2011
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Rubrik: studium
Sep 22, 2011

Studentenleben live

Auf der Suche nach dem Masterplan (Teil 3)

Über Praktika und wissenschaftliche Mitarbeiter-Tätigkeiten habe ich euch in den letzten beiden Beiträgen berichtet, jetzt soll es ums Ehrenamtliche gehen.

Viele Arbeitgeber schauen nicht nur auf die praktische Arbeitserfahrung, die ein Bewerber vorweisen kann, sondern lesen es im Lebenslauf auch gerne, wenn der Kandidat ehrenamtliche Arbeit geleistet hat. Dies spricht für Engagement in der Freizeit, Verantwortungsbewusstsein und Erfahrung in jenen Bereichen. Die Bandbreite dieser ehrenamtlichen Arbeit ist groß: Betreuung von Jugendgruppen im Sportverein, Mitarbeit im AStA oder einer studentischen Initiative oder das Engagement in einer NGO sind nur einige der zahlreichen Möglichkeiten, sich ehrenamtlich einzubringen.

Dass das Ganze auch Nachteile hat, möchte ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen. Zunächst einmal kann so ein Ehrenamt nämlich sehr viel Zeit fressen, vor allem, wenn es für eine Sache ist, die einem besonders am Herzen liegt. Hier liegt für Studenten schon oftmals das erste Problem. Ein anderes ist, dass es für die geopferten Stunden keine finanzielle Entschädigung gibt. Kann man sich mit beiden Umständen arrangieren (und ich finde, das sollte einem der Beitrag für die Gesellschaft schon wert sein) ist eine ehrenamtliche Tätigkeit super, um Erfahrungen zu sammeln, die einen selber weiter bringen und die auch der mögliche Chef der Zukunft zu schätzen weiß.

Im letzten Teil lest ihr mein Fazit für die Suche nach dem Masterplan. Seid also gespannt und lest wieder rein.

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Sep 21, 2011
Autor: Leon
Rubrik: studium
Sep 21, 2011