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Studentenleben live

Jugendgruppe für Jungen

Im Frühjahr ist es mir gelungen, hier ein Leipzig, neben dem Studium, eine Jugendgruppe für Jungen zu gründen. Ich sage „gelungen“, weil ich es schon im letzten Jahr versucht hatte und es damals an den Widerständen, denen ich begegnete und der Skepsis, die man mir entgegen brachte, scheiterte. Viele Kinder und Jugendliche sind heute stark verplant. Häufig nicht aus eigenem Willen, sondern weil die Eltern das so bestimmten. An jedem Nachmittag der Woche haben sie irgendeine Aktivität: Klavierunterricht, Fußball, Tennis, Schlagzeug, Kung Fu, Nachhilfe, Film-AG oder Breakdance. Die Welt bietet so viele Möglichkeiten und sorgsame Eltern wollen, dass ihr Kind nichts verpasst. Musisch soll es sein, sportlich, natürlich gut in der Schule und zu Hause brav, ausgeglichen und angepasst. Dass junge Menschen häufig ganz anders ticken, haben sie vergessen oder verdrängt.

Tugenden, die im gemeinschaftlichen Umgang erlernt und erworben werden, sind „out“. Dabei fehlt es vielen Jungs, gerade wenn sie ohne Geschwister oder den leiblichen Vater aufwachsen, an Männern in ihrem Umfeld, die sie beobachten und befragen können, die ihnen als Vorbild dienen könnten.

Nun fand ich doch in meinem Stadtteil einen Pfarrer und ein paar Eltern, die mich unterstützen. Inzwischen treffe ich mich jede Woche mit den Jungs und gebe ihnen die Möglichkeit, so wild und aufgeregt zu sein, wie sie wollen. Sie können aber auch das, was ich ihnen vorlebe, übernehmen oder infrage stellen.

Autor:   |  Rubrik: studium  |  Sep 22, 2011
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Sep 22, 2011

Studentenleben live

Auf der Suche nach dem Masterplan (Teil 3)

Über Praktika und wissenschaftliche Mitarbeiter-Tätigkeiten habe ich euch in den letzten beiden Beiträgen berichtet, jetzt soll es ums Ehrenamtliche gehen.

Viele Arbeitgeber schauen nicht nur auf die praktische Arbeitserfahrung, die ein Bewerber vorweisen kann, sondern lesen es im Lebenslauf auch gerne, wenn der Kandidat ehrenamtliche Arbeit geleistet hat. Dies spricht für Engagement in der Freizeit, Verantwortungsbewusstsein und Erfahrung in jenen Bereichen. Die Bandbreite dieser ehrenamtlichen Arbeit ist groß: Betreuung von Jugendgruppen im Sportverein, Mitarbeit im AStA oder einer studentischen Initiative oder das Engagement in einer NGO sind nur einige der zahlreichen Möglichkeiten, sich ehrenamtlich einzubringen.

Dass das Ganze auch Nachteile hat, möchte ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen. Zunächst einmal kann so ein Ehrenamt nämlich sehr viel Zeit fressen, vor allem, wenn es für eine Sache ist, die einem besonders am Herzen liegt. Hier liegt für Studenten schon oftmals das erste Problem. Ein anderes ist, dass es für die geopferten Stunden keine finanzielle Entschädigung gibt. Kann man sich mit beiden Umständen arrangieren (und ich finde, das sollte einem der Beitrag für die Gesellschaft schon wert sein) ist eine ehrenamtliche Tätigkeit super, um Erfahrungen zu sammeln, die einen selber weiter bringen und die auch der mögliche Chef der Zukunft zu schätzen weiß.

Im letzten Teil lest ihr mein Fazit für die Suche nach dem Masterplan. Seid also gespannt und lest wieder rein.

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Sep 21, 2011
Autor: Leon
Rubrik: studium
Sep 21, 2011

Studentenleben live

Der Frauen Steckenpferd macht's!

Im jetzigen fünften Semester steht der letzte Englischkurs bevor: Argumentation and Debating. Einige männliche Vertreter dieser Welt werden jetzt wahrscheinlich sagen: „Wie ungerecht, immer werdet ihr Frauen bevorzugt!“ Nachträglich möchte ich noch anmerken, dass ich diese Formulierung niemandem, den ich nicht kenne, zu unterstellen beabsichtige – ganz im Gegenteil: Hierbei handelt es sich um die Wiedergabe einer in meinem Gedächtnis abgespeicherten Aussage innerhalb meines Bekanntenkreises. Mein Kommentar hierzu ließ sich einfach nicht in Worte verpacken, sondern äußerte sich in einem lauten Lachen. Es war vielmehr ein regelrechter Lachflash. Noch klischeebehafteter hätte diese Unterhaltung wohl kaum sein können. Ich nehme an, dass mir mein Gegenüber auf diese Weise zu verstehen geben wollte, dass Frauen gerne diskutieren, und zwar ausnahmslos und bis ins allerkleinste Detail. Ein Ende wäre erst dann in Sicht, wenn sie die magischen drei Worte „Du hast Recht“ hört. Ah ja. Eine interessante Lebenseinstellung. Verallgemeinerungen und Klischees, eine höchstexplosive Kombination, die nicht selten neuen Diskussionsstoff bietet. Was lernen wir also daraus? Abgesehen von „Erst denken, dann reden“ mit Sicherheit die Tatsache, dass diese geschlechtsspezifische Zuweisung totaler Quark ist: Wenn wir Frauen es lieben zu diskutieren, dann darüber, welche Farbe gerade Trend ist, und ob das neue Kleid wirklich so umwerfend ist, und nicht über die Themen, die uns dort wahrscheinlich erwarten – die werden sicherlich mehr die werten Gentlemen interessieren…

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Sep 19, 2011
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Sep 19, 2011