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Studentenleben live

Auf der Suche nach dem Masterplan (Teil 3)

Über Praktika und wissenschaftliche Mitarbeiter-Tätigkeiten habe ich euch in den letzten beiden Beiträgen berichtet, jetzt soll es ums Ehrenamtliche gehen.

Viele Arbeitgeber schauen nicht nur auf die praktische Arbeitserfahrung, die ein Bewerber vorweisen kann, sondern lesen es im Lebenslauf auch gerne, wenn der Kandidat ehrenamtliche Arbeit geleistet hat. Dies spricht für Engagement in der Freizeit, Verantwortungsbewusstsein und Erfahrung in jenen Bereichen. Die Bandbreite dieser ehrenamtlichen Arbeit ist groß: Betreuung von Jugendgruppen im Sportverein, Mitarbeit im AStA oder einer studentischen Initiative oder das Engagement in einer NGO sind nur einige der zahlreichen Möglichkeiten, sich ehrenamtlich einzubringen.

Dass das Ganze auch Nachteile hat, möchte ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen. Zunächst einmal kann so ein Ehrenamt nämlich sehr viel Zeit fressen, vor allem, wenn es für eine Sache ist, die einem besonders am Herzen liegt. Hier liegt für Studenten schon oftmals das erste Problem. Ein anderes ist, dass es für die geopferten Stunden keine finanzielle Entschädigung gibt. Kann man sich mit beiden Umständen arrangieren (und ich finde, das sollte einem der Beitrag für die Gesellschaft schon wert sein) ist eine ehrenamtliche Tätigkeit super, um Erfahrungen zu sammeln, die einen selber weiter bringen und die auch der mögliche Chef der Zukunft zu schätzen weiß.

Im letzten Teil lest ihr mein Fazit für die Suche nach dem Masterplan. Seid also gespannt und lest wieder rein.

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Sep 21, 2011
Autor: Leon
Rubrik: studium
Sep 21, 2011

Studentenleben live

Der Frauen Steckenpferd macht's!

Im jetzigen fünften Semester steht der letzte Englischkurs bevor: Argumentation and Debating. Einige männliche Vertreter dieser Welt werden jetzt wahrscheinlich sagen: „Wie ungerecht, immer werdet ihr Frauen bevorzugt!“ Nachträglich möchte ich noch anmerken, dass ich diese Formulierung niemandem, den ich nicht kenne, zu unterstellen beabsichtige – ganz im Gegenteil: Hierbei handelt es sich um die Wiedergabe einer in meinem Gedächtnis abgespeicherten Aussage innerhalb meines Bekanntenkreises. Mein Kommentar hierzu ließ sich einfach nicht in Worte verpacken, sondern äußerte sich in einem lauten Lachen. Es war vielmehr ein regelrechter Lachflash. Noch klischeebehafteter hätte diese Unterhaltung wohl kaum sein können. Ich nehme an, dass mir mein Gegenüber auf diese Weise zu verstehen geben wollte, dass Frauen gerne diskutieren, und zwar ausnahmslos und bis ins allerkleinste Detail. Ein Ende wäre erst dann in Sicht, wenn sie die magischen drei Worte „Du hast Recht“ hört. Ah ja. Eine interessante Lebenseinstellung. Verallgemeinerungen und Klischees, eine höchstexplosive Kombination, die nicht selten neuen Diskussionsstoff bietet. Was lernen wir also daraus? Abgesehen von „Erst denken, dann reden“ mit Sicherheit die Tatsache, dass diese geschlechtsspezifische Zuweisung totaler Quark ist: Wenn wir Frauen es lieben zu diskutieren, dann darüber, welche Farbe gerade Trend ist, und ob das neue Kleid wirklich so umwerfend ist, und nicht über die Themen, die uns dort wahrscheinlich erwarten – die werden sicherlich mehr die werten Gentlemen interessieren…

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Sep 19, 2011
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Sep 19, 2011

Studentenleben live

Heute in zehn Jahren

„Wo sehen Sie sich heute in zehn Jahren?“ Ich habe mir diese Frage selbst schon mehrere Male gestellt. Abends allein im Bett. Im Auto unterwegs mit meinem Freund… Heute in zehn Jahren wäre ich einunddreißig. Dank meiner blühenden Fantasie war das imaginäre Szenario jedes Mal ein anderes. Ausland oder Inland – beides ist gut vorstellbar. Deutschland bietet zwar viele schöne, interessante Orte zum Leben und Arbeiten, aber ebenso anziehend wirkt das Ausland auf mich. Wer weiß also, wo ich heute in zehn Jahren stecken werde? Zehn Jahre. Das ist für meine Begriffe eine unglaublich lange Zeit. Wenn ich nur einmal überlege, was allein schon innerhalb der letzten zwei Jahre alles passiert ist: Ich habe mein Abi gemacht, mein Wunschstudium begonnen, viele tolle Menschen kennen gelernt, die mir sehr ans Herz gewachsen sind, und ebenso viele interessante Orte in Europa gesehen. Kurzum: Ich habe mein Leben in die Hand genommen. Mein Navigationsgerät hat „Traumberuf“ als festes Ziel eingespeichert und lotst mich nun dorthin. Zehn Jahre. Ich finde allein schon den Gedanken an das nächste Jahr sehr spannend: Was erwartet mich im Sommer, wenn ich mit dem Bachelorstudium fertig bin? Ein tolles Job-Angebot, das ich nicht ablehnen kann? Oder doch gleich anschließend den Master dranhängen? Eines ist jedenfalls so sicher wie der tägliche Sonnenaufgang: Auch wenn ich jetzt in diesem Moment nicht mit hundertprozentiger Genauigkeit sagen kann, wo ich heute in zehn Jahren stecken werde, so kann ich doch sagen, dass es ganz sicher in der Werbewelt sein wird. Ich schwöre!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Sep 1, 2011
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Sep 1, 2011