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Studentenleben live

Leben wie ein Buch

Ich stelle fest, das Leben ist in mancherlei Hinsicht wie ein zu schreibendes Buch. Häufig fängt man an, etwas aufzuschreiben und wird dann in seinen Gedanken unterbrochen, oder man verliert das Interesse oder begeistert sich für etwas Neues. Dann legt man den Stift nieder, fügt einen Absatz ein oder schlägt eine neue Seite auf. Das heißt jedoch nicht, dass man nicht mehr zurück blättern kann und einen verlorenen Faden wieder aufgreifen, einen nicht zu Ende geführten Gedanken weiter denken kann. Das tue ich gerade...

Vor einiger Zeit habe ich mich besonders für die Soziobiologie begeistert, also jene Wissenschaft, die mit der Hilfe der Evolutionslehre nach den biologischen Grundlagen unseres sozialen Verhaltens forscht und fragt, welches Verhalten wir vielleicht schon von den Vorfahren der Menschen sozusagen mitbekommen haben. Außerdem geht es darum, welches Verhalten anscheinend alle Menschen an den Tag legen und welches wiederum nur in manchen Kulturen praktiziert wird.

Nun ist einige Zeit vergangen und ich habe andere Wege auf der Suche nach Erkenntnis beschritten, bin teils vorangekommen, teils stehen geblieben. In der Philosophie der Ästhetik scheinen mir so viele Versuche auf Abwegen, so viele Denker im Dunklen zu sein. Ihre Erklärungen und Definitionen nur Tautologien. Nun entdecke ich die Soziobiologie wieder für mich und knüpfe zum einen an eigenem alten Wissen an und verfolge zum anderen mit Neugier und Begeisterung, was inzwischen noch dazu gesagt und geschrieben worden ist.

Autor:   |  Rubrik: studium  |  Dec 1, 2011
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Rubrik: studium
Dec 1, 2011

Studentenleben live

Weihnachtszeit gleich Projektzeit

Ich sehe es ja jetzt schon kommen: Als wenn die Weihnachtszeit, besser gesagt die Vorweihnachtszeit, nicht sowieso schon viel zu stressig wäre. Nein, dieses Jahr kommt noch eins oben drauf. Ich würde gerne mal zur Abwechslung entspannt über den Weihnachtsmarkt bummeln, und zwar ohne unibezogene Hintergedanken zu haben („Du musst heute noch dies und das und jenes fertig schreiben, damit’s mit der Projektarbeit vorangeht!“). Nein, das muss wohl noch warten: Von jetzt an bis einschließlich Dezember heißt es durchpowern, durchpowern und nochmals durchpowern. Da kommt Freude auf. Das ist allerdings noch nicht alles: Die meisten Projekte sind nur begleitend und erfüllen nicht die komplette Studienleistung. Die Klausuren wollen also auch noch geschrieben werden.

Meiner Meinung nach ist es äußerst wichtig, dass man in diesem Fall bloß nicht den Durchblick verliert – und damit meine ich nicht nur unbedingt inhaltlich oder zeitlich, sondern vielmehr die nutzentechnische Seite, denn wer erarbeitet schon mal alle Tage eine Marketingkonzeption für eine bekannte Versicherungsgesellschaft? Learning by doing. Das ist die beste Methode, um wirklich etwas fürs Leben zu lernen – nicht ohne Grund wollen Theorie und Praxis in einer ausgewogenen Balance miteinander durchs Leben gehen.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Nov 28, 2011
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Nov 28, 2011

Studentenleben live

Autofreie Stadt

„Diner en blanc“ – so hieß das Straßenfest am letzten Wochenende, bei dem wir, die Bewohner unseres Kietz‘, die Straße mit Tischen, Bänken und Stühlen bestellt haben. Es handelt sich dabei um eine Art Massenpicknick, bei dem weiß gekleidete Anwohner auf den Straßen zusammen essen. Bei dieser Gelegenheit haben wir festgestellt, wie schön es doch wäre, wenn auf der Straße nicht so viele Autos stünden und führen. Wie viel öffentlicher Raum durch parkende und fahrende Autos überhaupt verloren geht! Ein paar hier schon länger lebende Anwohner erzählten mir, wie vor einigen Jahren die Autos hier noch längs der Straße in einer Reihe parkten. Dann kamen sie auf die Idee quer zur Straße zu parken und jetzt besetzen sie auch den breiten Bürgersteig. Demnächst werden die Autos vielleicht so weit in die Straße hinein ragen, dass diese nur noch als Einbahnstraße zu gebrauchen ist.

Viele der Autos parken hier die ganze Woche über und die Leute nutzen sie nur am Wochenende oder mal für einen größeren Einkauf. Leipzig ist flach und nicht riesig. Mit dem Fahrrad kommt man überall hin, ansonsten eben auch mit Bus oder Straßenbahn. Von uns Studenten hat hier sicher jeder ein Fahrr

ad. Aber auch viele andere Leute setzen sich lieber aufs Rad, um in die Stadt zu kommen, Freunde zu besuchen oder Besorgungen zu machen. Autos hingegen sind lauter, dreckiger und gefährlicher – und sie brauchen eben sehr viel Platz. Ohne Autos könnten Kinder auf der Straße spielen, man könnte die Vögel in den Bäumen hören und das Äpfel, die am Straßenrand wachsen, vielleicht sogar bedenkenlos essen. Das und vieles mehr haben wir beim „Diner en blanc“ besprochen und teilweise erst bemerkt, während wir gegessen, getanzt und Musikern gelauscht haben.

Autor:   |  Rubrik: studium  |  Nov 16, 2011
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Rubrik: studium
Nov 16, 2011