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Studentenleben live

Vom richtigen Weg (Teil 2)

Meine Gruppe und ich stellten uns also den gespannten Augen unseres Auftraggebers, der uns die Aufgabe gestellt hatte, eine Marketing-Konzeption für ein neues Produkt seines Versicherungsunternehmens zu entwickeln. Ein Blick zu meinen Teamkameraden verriet mir, dass auch ihnen gerade heiß und kalt zugleich war. Augen zu und durch – und überzeugen!

Also präsentierten wir unsere Ideen, ließen verschiedene Animationen abspielen: Radiospot, Kinowerbung, Gebäudeprojektionen – wir zogen wirklich alle Register. Schließlich erschien die Abschlussfolie unserer Präsentation. Alle klatschten. Unser Auftraggeber gab sogar „standing ovations“. Er kam lächelnd auf uns zu. Von einem Ohr bis zum anderen. Und dann legte er auch schon los: Wie klasse die Präsentation doch gewesen sei. Wie ideenreich. Dass man die Maßnahmen größtenteils eins zu eins übernehmen könne. Dass die einzelnen Kampagnen perfekt zur Unternehmenskultur und dem Image sowie der bisherigen Werbepräsenz passen würden. Dass er gleich nächste Woche ein Meeting hinsichtlich der Implementierung gewisser Ideen einberufen würde. Er hörte gar nicht mehr auf. Sein Feedback war einfach der Wahnsinn. Meine Gruppe und ich, wir fühlten uns SO gut. Wir fühlten uns exakt in unserem Tun und Handeln bestätigt.

Mein Gedanke: „Jacqueline, du bist in dem, was du machst und nach dem Studium beruflich machen willst, genau auf dem richtigen Weg.“

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Feb 9, 2012
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Feb 9, 2012

Studentenleben live

Business-Feeling

Ich wage es zu bezweifeln, dass es mir nur so vorkommt. Ich kann definitiv behaupten, dass es tatsächlich so ist: Momentan tingele ich mehr außerhalb als innerhalb meines inzwischen heimischen Campus herum. Um die Gerüchteküche im Zaum zu halten, möchte ich jedoch gleich klarstellen, dass es sich nicht um „akute Unlust“ handelt, wie es bei so manch einem der Fall ist. Gerade jetzt in dieser Zeit ist es äußerst von Nachteil, akut unlustig zu sein: Die ersten Studienleistungen müssen erbracht und der Lernmarathon bewältigt werden.

Zurzeit verspüre ich ein regelrechtes Business- Feeling. Damit kommen wir auch wieder zum Anfang zurück: Man könnte mich mittlerweile als Dauergast bei der Bahn bezeichnen, da ich jede Woche (mitunter sogar mehrmals) einige Kilometer jenseits der hundert auf mich nehme, um meine berufliche Zukunft auszubauen. Ganz wie eine Businessfrau. Allerdings befindet sich bei mir alles noch in den Startlöchern, denn das Bachelorstudium ist so gut wie vorbei und so bin ich auf der Suche nach dem Praktikum meiner Träume viel umhergereist. Ich habe mich bei verschiedenen Unternehmen vorgestellt und bin von Bewerbungsgespräch zu Bewerbungsgespräch deutlich ruhiger geworden. Ich möchte mich keinen Meister nennen, aber an dem Spruch „Übung macht den Meister“ ist tatsächlich etwas Wahres dran.

Aber nicht nur Vorstellungsgespräche ließen mich Bahndauergast werden. In meinem Terminplaner stand auch ganz groß „KONZEPTVORSTELLUNG!!!“. Freitag wird’s ernst: Meine Studiengruppe und ich werden einem bekannten regionalen Unternehmen unser Konzept hinsichtlich der Offline-Kommunikation für ein neues zielgruppenorientiertes Produkt vorstellen. „Hals- und Beinbruch“ würde ich mal sagen…

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Jan 19, 2012
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Jan 19, 2012

Studentenleben live

Zum Geburtstag der Uni ein neues Hauptgebäude

Zum 602. Geburtstag war das neue Hauptgebäude der Uni Leipzig fast fertig und die Feierlichkeiten wurden dorthin gelegt. Ich war ganz gespannt, es zu entdecken. Architektur, wie sie uns beeinflusst, auf unser Gemüt wirkt, uns einlädt und abstößt, finde ich spannend. Vor drei Jahren schon sollte das Gebäude eigentlich fertig sein. Es ist in seinen Konturen dem früheren Gebäude, welches dort einst gestanden hatte, nachempfunden. Die SED hatte es vor gut 40 Jahren sprengen lassen, um nicht nur ideologisch, sondern auch symbolisch mit der Vergangenheit zu brechen.

Es geht, philosophisch gesagt, um die Materialisation von Geist, so wie auch unsere Kleidung uns nicht nur wärmt und schützt, sondern immer auch ein Statement ist... Das neue Gebäude besteht aus viel grünem und blauem Glas und grauen Steinen. Darin sind einige sehr hohe, weiße Säulen, die zu einer Decke ragen, aus welcher hunderte kleiner und großer Lichter, wie ein Sternenhimmel leuchten.

 

 

Ein Eingang nutzt ein altes antikisiertes Sandsteinportal mit Statuen von Göttinnen und anderen schönen Frauen. Bei einem anderen Eingang stehen links und rechts mittelalterliche Fresken. Sie stammen aus dem Kreuzgang des Klosters, welches schon vor 500 Jahren zum Unigebäude umfunktioniert worden war. Das Audimax, unser nun allergrößter Hörsaal, ist sehr stilvoll mit Bänken aus hellem Holz und roten Polstern eingerichtet, alles wirkt sehr modern und kantig, ist aber auch recht gelungen.

 

 

 

 

 

 

Autor:   |  Rubrik: studium  |  Jan 5, 2012
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Rubrik: studium
Jan 5, 2012