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Studentenleben live

Der Druck der Zukunft

Es ist schon verrückt: Da hat man gerade erst die Hälfte seines Studiums absolviert und muss sich jetzt schon Gedanken machen, wie es danach weitergehen soll. Die Suche nach einem Studienplatz und die Entscheidung, Politikwissenschaften und Geschichte zu studieren, ist noch frisch in Erinnerung, da bin ich schon wieder auf der Suche – diesmal nach einem geeigneten Praktikum. Das absurde Gefühl etwas zu verpassen, seine freie Zeit in den Semesterferien zu verschwenden und somit womöglich die Chancen für die Zukunft zu schmälern, beschleicht auch mich.

Worüber man sich bei der Suche nach einem Praktikum wirklich nicht beschweren kann, ist das Angebot. Auch wenn man vorsichtig sein und anhand der Ausschreibung genau analysieren muss, ob der Arbeitgeber nicht nur eine billige Arbeitskraft sucht: Gute Praktikumsplätze gibt es allerhand. Die Einschränkung folgt diesem positiven Zustand auf dem Fuße, denn viele Ausschreibungen sind aus meiner Sicht etwas weltfremd. Beispiel Arbeitszeit: Wie soll ein immatrikulierter Student ein Vollzeit-Praktikum (wohlgemerkt innerhalb des Vorlesungszeitraums) mit seinem Studium kombinieren? Beispiel Voraussetzungen: Wie, bitte schön, soll man schon allerlei Praktikumserfahrung mitbringen, wenn nahezu jeder Arbeitgeber dies fordert und man deswegen eben keine Erfahrungen sammeln kann?

Nichtsdestotrotz habe ich einige Stellen herausgefiltert und Bewerbungen geschrieben und warte nun auf die Antworten. Drückt mir die Daumen, damit der Druck der Zukunft ein wenig kleiner wird!

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Apr 10, 2012
Autor: Leon
Rubrik: studium
Apr 10, 2012

Studentenleben live

Der Start in mein Auslandssemester

An zwei Universitäten gleichzeitig zu studieren kann ganz schön anstrengend sein. Diese Erfahrung durfte ich im letzten Monat machen. Denn zusätzlich zu meinem Start ins Studienleben in Dänemark warteten im März noch zwei Klausuren und eine Hausarbeit in Deutschland auf mich. Umso schöner war die Erfahrung, dass ich an meiner neuen Auslandsuniversität so freundlich begrüßt wurde.

Ich weiß gar nicht, ob ich euch schon erzählt habe, dass ich mich trotz Stipendienplatz entschieden habe, nicht in Aalborg, sondern an der Syddank Universitet studieren. Diese Entscheidung hängt im Wesentlichen mit einigen Problemen bei meiner Kurswahl in Aalborg zusammen. Von diesen Problemen verunsichert, schickte ich sicherheitshalber noch eine Bewerbung an die Syddansk Universitet und siehe da: Eine freundlichere Aufnahme hätte ich mir nicht wünschen können. Der Service des International Office war und ist einfach unschlagbar gut. Nicht nur, dass ich keine Studiengebühren zahlen muss, weil die Universität mich freiwillig und ohne mein Nachfragen als „exchange“ und nicht als „guest student“ aufgenommen hat. Nein, ich hatte auch über den gesamten Bewerbungszeitraum eine persönliche und stets wahnsinnig nette Ansprechpartnerin und wurde sogar zu Kursen zugelassen, bei denen ich die offiziellen Vorrausetzungen gar nicht erfüllt habe. Das gab für mich also den Ausschlag, an genau dieser Universität studieren zu wollen. Und wie sich im vergangenen Monat gezeigt hat, war dies auch genau die richtige Entscheidung. Aber davon erzähle ich euch in meinem nächsten Blog…

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  Apr 3, 2012
Autor: Janine
Rubrik: studium
Apr 3, 2012

Studentenleben live

Dorfprinzessin ade

Ja, so wurde ich mit zunehmendem Alter das eine oder andere Mal von meiner Mutter tituliert, und zwar vor allem dann, wenn ich mich über die schlechten Busverbindungen in die nächstgelegene (Klein-)Stadt ärgerte. Natürlich legten sich diese Aufreger, nachdem ich meinen Führerschein hatte, aber es gab dennoch zahlreiche Situationen, in denen ich das aufregende (Groß-)Stadtleben dem Dorfleben vorgezogen hätte. So schön und idyllisch die dörfliche Umgebung auch sein kann, so einschneidend kann die Ruhe auch manchmal wirken. Und das Jeder-kennt-jeden-Prinzip kann ebenso nervenauftreibend sein: Eigentlich müsste man eine halbe Stunde mehr für das Brötchenholen einplanen, da man sich sicher sein kann, dass man „festgeredet“ wird. Genauso nervig sind die Tratscherei und die vielen Gerüchte, die umherschwirren. Ich sehe das aber weniger ernst und amüsiere mich eher, wenn ich die angeblichen Auswandererstories über mich zu hören bekomme.

Das alles hat jedoch bald ein Ende – genauer gesagt: nächste Woche. Denn dann werde ich in die Welt der Großstadtanonymität eintauchen. Diese Grenze werde ich nur für meine Freunde und Bekannten durchbrechen, nur sie werden Teil meiner „Man kennt nur die die man kennen will“-Welt sein. Angenehm, entspannt und doch gleichzeitig aufregend. So stelle ich es mir vor. Die kleine Jacqueline als Teil der großen Stadt, die kleine Praktikantin als neues Mitglied des großen Konzerns, in dem ich für vier Monate arbeiten werde. Ich bin bereit: Lasset die Spiele beginnen!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Mar 27, 2012
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Mar 27, 2012