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Studentenleben live

Worte für die Ewigkeit

Autor:
Jacqueline

Rubrik:
studium

02.05.2012

Mir sagte mal die Vorsicht: „Jedes, aber auch wirklich jedes, ach so kleine Wort, das du über das Internet kommunizierst, wird irgendwo dokumentiert und abgespeichert. Für immer.“ Was habe ich also getan? Nichts. Oder besser gesagt: Dasselbe, was ich bis dahin auch immer getan hatte, und das ist sehr wohl kommunikativ im Internet unterwegs sein. Sei es in Social Networks oder sonst wie. Ich brauche das einfach. Kommunikation. Worte. Texten. Das war schon immer so. Während früher alles ausschließlich auf Papier ablief, wird heute so ziemlich jede Textform digitalisiert und auf entsprechendem Wege verbreitet. Wie zum Beispiel Newsletter. Die Idee, die dahinter steckt, ist auch durchaus logisch und sinnvoll: Auf schnellstem Wege eine möglichst große Gruppe an Menschen ansprechen. Das ist es schließlich, was der Mensch von heute erwartet. Er möchte überall und zu jeder Zeit über alles und jeden Informationen abrufen und sammeln können – wie durch einen Newsletter. Der Newsletter ist meiner Meinung nach in seiner Basis ein Brief wie wir ihn aus alten Zeiten kennen – bloß nach einem digitalen Make-over. Also im Prinzip „ganz der alte“. Jetzt ist es eben nicht der Postbote, sondern dein E-Mail-Account, der dich mit einem netten „Post für Sie“ begrüßt. Bei meinem letzten Login war mein Grinsen gleich doppelt so breit, denn ich hatte meinen ersten eigenen Newsletter, den ich im Rahmen meines Praktikums verfasst habe, in meinem Posteingang liegen. Was für ein tolles Gefühl! Ich habe gleich (und das ist kein Scherz) all meine Freunde und meine Familie angerufen, um ihnen zu sagen, dass sie doch bitte einmal den entsprechenden Link besuchen sollen. „Und das hast alles du ganz allein geschrieben?“ Ich musste lachen. Was für eine Frage – ich bin doch nicht die nächste „Miss Copy and Paste“!

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