interaktiv

Studentenleben live

So wachse mit deinem Stress

Autor:
Jacqueline

Rubrik:
studium

21.05.2012

Eigentlich ist mir die Redewendung als „mit seinen Aufgaben wachsen“ bekannt, aber nach über einem Monat in der Arbeitswelt habe ich erkannt, dass es sich bei dem Wort „Aufgaben“ um ein Synonym für „Stress“ handelt. Aus diesem Grund dürfte obiger Titel vielen sowohl bekannt als auch leid sein. So entspannt das Praktikum auch begann, so rasant nahm es immer mehr an Form und Fülle an. Man kann sich das Ganze wie den Bau eines Schneemanns vorstellen: Bis die erste Kugel ins Rollen gebracht ist, muss man viel Zeit und Kraft auf sich nehmen. Aller Anfang ist schwer. Doch bald schon rollt die Kugel von allein und ehe man sich versieht, ist sie fertig. Doch dann kommt die zweite Kugel und anschließend die dritte. Es geht immer weiter, und zwar bei steigendem Tempo. Genauso ergeht es auch mir. Ich baue zwar nicht direkt an einem Schneemann, aber dafür an meinen praktischen Marketingkenntnissen. Ein Monat ist nun wirklich kein langer Zeitraum – ehrlich gesagt kommt mir die Zeit viel länger vor. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich in dieser Zeit schon eine so riesige Kugel gebaut habe, dass ich manchmal gar nicht weiß, wie ich die nächste Kugel hinaufhieven soll. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich mir nicht zu helfen wüsste: Dann nehme ich mir (metaphorisch gesehen) eben eine Leiter – sprich: Ich baue auch meine Werkzeugkiste aus (auf Deutsch gesagt: Fachliteratur). So habe ich mir erst kürzlich ein wahnsinnig fesselndes Buch bestellt, bei dem die Sensorik, also alle Sinneswahrnehmungen, für jegliche Marketingaktivitäten eine bedeutende Rolle spielt. Und ich kann euch sagen: Ihr glaubt ja gar nicht, wie sehr die Werbung mit euren Sinnen flirtet – meist passiert es nämlich eher unbewusst. Mir fällt es wirklich schwer, dieses Exemplar wegzulegen. Folglich sieht man mich überall mit diesem Buch in der Hand: in der U-Bahn, in der Mittagspause, am Schreibtisch, in meinem Bett. Es ist schon wirklich erstaunlich, in welchen Facetten sich die – ich nenne es mal – „Auswirkungen“ des Praktikums entfalten!

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