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Studentenleben live

Und wieder einmal regnet es Anmeldefristen?

Manchmal frage ich mich wirklich, wie es einige Leute schaffen, ohne einen Terminkalender durchs Leben zu schlendern. Ich wäre sicherlich schon an die hundert Male im Terminmeer von Bord gefallen. Obwohl ich mich jetzt nicht als den kleinkariertesten Menschen der Welt bezeichnen würde, pflege ich dennoch eine organisatorische Ordnung. Vor allem im hektischen Marketingalltag hat sich mein penibel geführter Terminkalender als äußerst sinnvoll erwiesen. Die Termine kommen und gehen, wann sie wollen. Und ständig ist noch irgendwo Platz oder Zeit einen neuen Termin dazwischen zu quetschen oder einen anderen vorzuziehen. Wie soll man da noch – RECHTZEITIG – den Überblick behalten? Von den beruflichen Terminen einmal ganz abgesehen, gibt es ja noch jede Menge anderer Deadlines, die im Rahmen meines Studiums eingehalten werden müssen: Ende Mai endete mein Praktikum. Innerhalb der darauffolgenden drei Wochen muss ich den Praktikumsbericht abgeben. Erst dann kann ich mich beim Prüfungsamt für die Bachelor-Thesis anmelden bzw. mein Thema einreichen. Sobald dies geschehen ist, beginnt ein Countdown von acht Wochen zu ticken. Folglich wird die Abgabe meiner Thesis im August stattfinden. Zehn bis vierzehn Tage später heißt es „Willkommen zum Colloquium“ und fertig ist der Bachelor – wenn denn alles so läuft, wie ich es mir wünsche und erhoffe. Ich darf bloß um Himmels Willen auf GAR KEINEN Fall die Bewerbungsfrist für mein anschließendes Masterstudium verpassen: Die endet nämlich am 15. Juli. Jedenfalls die für meinen Favoriten. Da ist es doch gut, dass ich zu der Sorte Mensch gehöre, die sogar mit bunten Farben und Textmarkern ihren Terminkalender aufhübscht…

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Jun 7, 2012
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Jun 7, 2012

Studentenleben live

Schnitzel, Pommes, Soja

Egal, mit wem man in die Mensa geht, spätestens bei der Essensausgabe kommt man auf das Thema Vegetarismus zu sprechen. "Wie hältst du es mit dem Fleisch?" scheint die neue Gretchenfrage zu sein. Und jeder hat seine eigene, manchmal etwas komplizierte Antwort: Von „Immer-Fleischesser", „Nur-Weißes-Fleischesser", „Nur-Fischesser", „Kein-Fleischesser" und „Keine-tierischen-Produkte-Esser" bis zu „Was-die-anderen-so-essen-Esser".

Welche der Entwürfe nun übertrieben oder gar inkonsequent sind, das ist dann der Streitpunkt. Fleisch essen? Hast du noch nie was von Massentierhaltung und Klimabilanz gehört? Nur Fisch? Sind Fische denn keine Tiere? Eier? Das hätten doch auch Hühner werden können. Milch? Du unterstützt die Misshandlung der Tiere! Honig? Auch das ist ein tierisches Produkt! Und warum hast du überhaupt Lederschuhe an? War das etwa kein Tier?

Man muss nur lange genug warten, dann kommt das Extrembeispiel, die Fructarier, ins Spiel. Das sind Menschen, die angeblich kein Gemüse essen, sondern nur Obst, das ohne Fremdeinwirkung vom Baum gefallen ist. Ohne also den Baum zu verletzen. Ob es diese Bewegung wirklich gibt, ist mir schleierhaft, getroffen habe ich noch keinen, aber bekanntlich gibt es ja nichts, was es nicht gibt.

Große Debatten löst im Studentenleben allsemesterlich der Veggieday aus. Mit der Initiative „Donnerstag ist Veggie-Tag" wollen mehrere Verbände auf die Folgen des maßlosen Fleischkonsums aufmerksam machen und zeigen, dass man ohne Fleisch auch satt werden kann. Das Studentenwerk Freiburg hat sich (neben vielen anderen Unis) dazu entschieden, an einem Donnerstag im Semester nur fleischloses Essen anzubieten. Wohlgemerkt: ein Tag im Semester. Und trotzdem sind die Aufschreie nicht zu überhören. Von Diskriminierung der Fleischesser ist die Rede (als könnten Fleischesser kein Gemüse essen), manchmal sogar von der Einschränkung der Grundrechte. So warb der RCDS (Ring christlich-demokratischer Studenten) bei den letzten Uniwahlen für die Abschaffung des „Veggidays" mit dem Slogan „Fleisch statt Sozialismus". Angespielt wurde dabei auf die Parole der CDU bei den Bundestagswahlen 1976: "Freiheit statt Sozialismus". Ich hoffe, dass ihnen diese Aktion im Nachhinein peinlich war.

Der AK „Veganes Essen" kämpft derzeit, wie der Name erahnen lässt, für ein veganes Gericht täglich. Wenn jemand diskriminiert wird in der Mensa, dann wohl wirklich Veganer, für die es im Moment außer der Salatbar gar kein Angebot gibt.

Wer auch immer sich durchsetzen wird, die Frage „Wie hältst du es mit dem Fleisch?" bleibt brisant.

Autor: Rose  |  Rubrik: studium  |  Jun 5, 2012
Autor: Rose
Rubrik: studium
Jun 5, 2012

Studentenleben live

"Upgrade your skills!"

Ich habe es getan: Ich bin der Organisationsgruppe für Praktikanten meines Arbeitgeberkonzerns beigetreten. Seit Februar absolviere ich hier nun schon mein studentisches Praktikum im Marketingbereich. Die Bandbreite an neuem Input ist nicht nur fachlich immens: All die vielen theoretischen Konstrukte, die uns der Prof in den Vorlesungen gelehrt hat, haben nun ein „Real-Life“-Gesicht bekommen. Ich habe mein organisatorisches Talent im Rahmen des Messemarketings unter Beweis stellen dürfen und konnte mich ausgiebig als Texterin bei diversen Werbemaßnahmen austoben. Sehr spannend war auch der Besuch im Tonstudio, in dem ich hautnah bei der Produktion eines neuen Werbespots dabei war. Auch mein technisches Handling hat einen weiteren Schub bekommen: Meine letzten Photoshop-Erlebnisse hatte ich in der Oberstufe – die Zeit für eine Auffrischung war also überreif! Auch Excel durfte sich eines Make-overs unterziehen, das wohl so manchen Vorher-Nachher-Star vor Neid erblassen lassen würde. Man könnte das Praktikum auch als „Upgrade- extended Version“ bezeichnen, denn auch die berühmt-berüchtigten Soft Skills wurden (nicht nur) durch meinen Praktikanten-Organisationsteam-Beitritt ordentlich aufgehübscht. Jede Woche bringen wir zum Beispiel einen Newsletter für alle Praktikanten, Diplomanden und Studenten heraus, der sie über die Themen Kultur, Sport, Fachvorträge/Seminare und After-Work-Events informiert. Zudem übernehmen Praktikanten Patenschaften, um den Neuankömmlingen den Einstieg und das Einleben zu erleichtern. Wie es der Name bereits verrät, organisieren und koordinieren wir Veranstaltungen aller Art und setzen uns einmal die Woche zusammen, um neue Themen zu finden und zu besprechen. Schade eigentlich, dass ich nicht mehr lange hier bin…

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  May 30, 2012
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
May 30, 2012